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Steuerstreit und Steuerstrafrecht

In Zeiten knapper Kassen geht es für beide Seiten - Finanzamt und Steuerpflichtige - oftmals um’s Ganze. Ein Kompromiss ist in solchen Fällen nur schwer zu erreichen, so dass die Auseinandersetzung im Einspruchs- und Klageverfahren immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aus Sicht der Steuerpflichtigen und ihrer Berater nicht zu Unrecht: So hatten in den vergangenen Jahren bundesweit zwei Drittel aller Einsprüche ganz oder teilweise Erfolg, gleiches gilt für immerhin knapp die Hälfte aller Klagen vor den Finanzgerichten. Das A und O in Rechtsbehelfsverfahren ist die sorgfältige Aufarbeitung des Sachverhalts und der damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen. Hierzu bedarf es zum einen fundierten steuerjuristischen Sachverstands, zum anderen aber auch praktischer Erfahrung bei der Führung von Finanzgerichtsprozessen. Besondere Kenntnisse des Prozessrechts sind erforderlich bei Revisionsverfahren vor dem Bundesfinanzhof und - sofern das Finanzgericht die Revision gar nicht erst zugelassen hat - bei Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision.

Steu­er­st­reit

Im Rah­men unse­rer steu­er­li­chen Durch­set­zungs­be­ra­tung wah­ren wir Ihre Inter­es­sen und Rechte gegen­über der Finanz­ver­wal­tung. Sollte trotz inten­si­ven Aus­tauschs mit der Finanz­ver­wal­tung eine Eini­gung nicht zu errei­chen sein, füh­ren wir für Sie das erfor­der­li­che Ein­spruchs­ver­fah­ren beim Finanz­amt sowie das ggf. fol­gende Kla­ge­ver­fah­ren vor dem Finanz­ge­richt. Auf­grund unse­rer umfang­rei­chen Erfah­rung bei der Füh­rung von Revi­si­ons­ver­fah­ren und Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den vor dem Bun­des­fi­nanz­hof bera­ten wir Sie ehr­lich und offen über die jewei­li­gen Erfolgs­aus­sich­ten und ver­t­re­ten Sie selbst­ver­ständ­lich auch vor dem obers­ten deut­schen Steu­er­ge­richt. Als ultima ratio kommt sch­ließ­lich ein Gang vor das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Betracht.

Steu­er­straf­recht

Die Gren­zen zwi­schen lega­len Steu­er­ge­stal­tun­gen und ille­ga­ler Steu­er­hin­ter­zie­hung sind mit­un­ter flie­ßend und für den steu­er­li­chen Laien nur schwer zu iden­ti­fi­zie­ren. Galt bis vor weni­gen Jah­ren Steu­er­hin­ter­zie­hung noch als Kava­liers­de­likt, weht im Bereich des Steu­er­straf­rechts mitt­ler­weile ein rauer Wind. Gerade im Bereich der Umsatz­steuer sowie der Lohn­steuer kön­nen auch Unter­neh­mer, die sich kei­nes Geset­zes­ver­sto­ßes bewusst sind, in das Visier der Steu­er­fahn­dung gera­ten. Selbst wenn kein straf­ba­res Ver­hal­ten vor­liegt, dro­hen im Bereich der Steu­er­ord­nungs­wid­rig­kei­ten oft­mals emp­find­li­che Geld­bu­ßen. Sollte in der Ver­gan­gen­heit mit den steu­er­li­chen Pflich­ten nicht immer alles ganz genau genom­men wor­den sein, steht - noch - die Mög­lich­keit der straf­be­f­rei­en­den Selb­st­an­zeige offen. In allen die­sen Fäl­len ist Han­deln mit Bedacht erfor­der­lich und Exper­ten­rat unab­ding­bar.

Wir unter­stüt­zen Sie von der Abgabe einer wirk­sa­men Selb­st­an­zeige bis hin zum steu­er­straf­recht­li­chen Ver­fah­ren. Unsere Steu­er­ju­ris­ten ver­fü­gen nicht nur über das nöt­ige steu­er­li­che Wis­sen, son­dern als Rechts­an­wälte auch über die erfor­der­li­chen straf­recht­li­chen und straf­pro­zes­sua­len Kennt­nisse. Um es gar nicht erst zum Straf- oder Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren kom­men zu las­sen, bie­ten wir Ihnen eine umfas­sende Präv­en­tiv­be­ra­tung und zei­gen Ihnen mög­li­che Schwach­s­tel­len in Ihrem Unter­neh­men auf.