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Wirtschaftsstrafrecht

Die rechtlichen Anforderungen an Unternehmen sind komplex und vielschichtig. So bleibt es nicht aus, dass Unternehmen ins Kreuzfeuer der strafrechtlichen Ermittlungsbehörden geraten. In einem solchen Fall drohen Unternehmen nicht selten hohe Geldbußen.

Auch Vor­stände, Geschäfts­füh­rer oder Mit­ar­bei­ter in lei­ten­der Posi­tion wer­den immer häu­fi­ger zu Beschul­dig­ten in teils meh­rere Jahre andau­ern­den Wirt­schafts­straf­ver­fah­ren. Zudem sind mas­sive Ruf­schä­d­i­gun­gen zu befürch­ten.

Spä­tes­tens wenn die Ein­lei­tung eines straf­recht­li­chen Ermitt­lungs­ver­fah­rens droht, sind neben wirt­schafts­recht­li­chem Wis­sen fun­dierte Kennt­nisse der straf­pro­zes­sua­len Rah­men­be­din­gun­gen erfor­der­lich, um sich gegen­über Staats­an­walt­schaf­ten und bei Gericht zu behaup­ten. Das gilt nicht nur für die Unter­neh­mens­len­ker. Auch die Unter­neh­men selbst sind straf­recht­li­chen Ermitt­lun­gen kei­nes­falls schutz­los aus­ge­lie­fert, son­dern kön­nen und soll­ten sich bereits im frühen Sta­dium eines Ermitt­lungs­ver­fah­rens eige­ner Rechts­bei­stände bedie­nen, wel­che die Ein­hal­tung der Unter­neh­mens­in­ter­es­sen gewähr­leis­ten sowie gege­be­nen­falls durch­set­zen.

Beste­hen Anhalts­punkte für unter­neh­mens­in­terne Straf­ta­ten, sind die Unter­neh­mens­ver­ant­wort­li­chen häu­fig verpf­lich­tet, den betref­fen­den Sach­ver­halt umfas­send auf­zu­klä­ren. Auch hier ist externe Bera­tung unum­gäng­lich.

Dane­ben gilt es selbst­ver­ständ­lich, Straf­ver­fah­ren zu ver­mei­den und ent­sp­re­chende Präv­en­ti­ons­maß­nah­men, wie etwa die Ein­füh­rung von Anti­kor­rup­ti­ons­richt­li­nien oder die Durch­füh­rung von Mit­ar­bei­ter­schu­lun­gen, zu erg­rei­fen.