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Hinweisgebersysteme - Der Mittelstand muss handeln

Schlag­zei­len zum Be­reich Whist­leb­lo­wing kom­men der­zeit gehäuft in der Presse vor. Oft ha­ben Whist­leb­lo­wer nur einen sehr ge­rin­gen Schutz ge­genüber Re­pres­sa­lien, da es in Deutsch­land nur we­nige Schutz­vor­schrif­ten gibt. Doch das soll sich nun ändern: der Re­fe­ren­ten­ent­wurf ei­nes sog. Hin­weis­ge­ber­schutz­ge­set­zes liegt nun vor.

Die EU-Whist­leb­lo­wer-Richt­li­nie hätte bis 17.12.2021 um­ge­setzt wer­den müssen, doch das Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren ist in der letz­ten Le­gis­la­tur­pe­riode ge­schei­tert. Im Frühjahr hat nun das Bun­des­mi­nis­te­rium der Jus­tiz den Re­fe­ren­ten­ent­wurf ei­nes sog. Hin­weis­ge­ber­schutz­ge­set­zes vor­ge­legt. Für größere Un­ter­neh­men be­steht nun aku­ter Hand­lungs­be­darf - sie müssen schnellstmöglich ein Hin­weis­ge­ber­schutz­sys­tem in ih­rem Un­ter­neh­men im­ple­men­tie­ren! Und klei­nere Un­ter­neh­men soll­ten die­ses Vor­ha­ben eben­falls nicht auf die lange Bank schie­ben und zu­min­dest schon ein­mal mit den Vor­be­rei­tun­gen be­gin­nen.

© Philipp Külz und Christina Odenthal-Middelhoff, beide bei Ebner Stolz in Köln

Was hin­ter dem sog. Hin­weis­ge­ber­schutz­ge­setz steckt, wor­auf sich Mit­telständ­ler ein­stel­len müssen und wa­rum jetzt so großer Hand­lungs­be­darf be­steht, darüber spricht Ju­lia Schmitt von F.A.Z.-Busi­ness Me­dia mit den Wirt­schafts­straf­recht­lern Phil­ipp Külz und Chris­tina Oden­thal-Mid­del­hoff, beide bei Eb­ner Stolz in Köln.

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