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Steuerberatung

Steuerliche Aspekte im vorgelegten Koalitionsvertrag der GroKo

Am Mor­gen des 7.2.2018 war der Durch­bruch ge­schafft und die Par­teien CDU/CSU so­wie SPD ei­nig­ten sich auf einen Ko­ali­ti­ons­ver­trag. Die­ser enthält auch ei­nige Vor­ha­ben im Be­reich der Steu­er­po­li­tik.

Der Ko­ali­ti­ons­ver­trag liegt vor und wird Grund­lage der Re­gie­rungs­ar­beit auf Bun­des­ebene für die nächs­ten Jahre sein, so­fern die Mit­glie­der der SPD der er­neu­ten Bil­dung ei­ner „GroKo“ zu­stim­men.

Im Be­reich der Steu­er­po­li­tik fin­den sich im Ko­ali­ti­ons­ver­trag (insb. S. 68 ff) u. a. fol­gende Aus­sa­gen:

  • Ent­las­tung un­terer und mitt­le­rer Ein­kom­men beim So­li­da­ritätszu­schlag, schritt­weise Ab­schaf­fung des So­li­da­ritätszu­schlags ab 2021,
  • Ab­schaf­fung der Ab­gel­tung­steuer auf Zins­erträge,
  • An­he­bung des Kin­der­gelds und des Kin­der­frei­be­trags (S. 19),
  • Op­ti­mie­rung des Er­he­bungs- und Er­stat­tungs­ver­fah­rens der Ein­fuhr­um­satz­steuer,
  • Un­terstützung der Bemühun­gen für eine eu­ro­pa­weite ge­mein­same Be­mes­sungs­grund­lage und Min­dest­steu­ersätze bei den Un­ter­neh­mens­steu­ern,
  • Un­terstützung der in­ter­na­tio­na­len Bemühun­gen für eine ge­rechte Be­steue­rung großer Kon­zerne, insb. auch der In­ter­net­kon­zerne,
  • Um­set­zung der Ver­pflich­tun­gen aus der EU-Anti-Steu­er­ver­mei­dungs­richt­li­nie (zeit­gemäße Aus­ge­stal­tung der Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung, Ergänzung der Hy­bridre­ge­lun­gen, An­pas­sung der Zins­schranke) so­wie
  • Maßnah­men zur an­ge­mes­se­nen Be­steue­rung der di­gi­ta­len Wirt­schaft.
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