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Steuerberatung

Steuerbegünstigungen zur Förderung der Elektromobilität

Das BMF äußert sich erneut u. a. zur Steuerbefreiung des vom Arbeitgeber unentgeltlich oder verbilligt gestellten Ladestroms und der Überlassung einer betrieblichen Ladevorrichtung.

Das elek­tri­sche Auf­la­den eines Elek­tro- oder Hybri­de­lek­tro­fahr­zeugs des Arbeit­neh­mers im Betrieb des Arbeit­ge­bers ist lohn­steu­er­f­rei, wenn der Vor­teil zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn gewährt wird. Das BMF führt dazu in sei­nem Sch­rei­ben vom 29.9.2020 (Az. IV C 5 - S 2334/19/10009 :004) u. a. aus, dass das Auf­la­den bei einem Geschäft­s­part­ner des Arbeit­ge­bers nicht von der Steu­er­be­f­rei­ung erfasst wird.

Vom Arbeit­neh­mer selbst getra­gene Strom­kos­ten für ein als Dienst­wa­gen genutz­tes betrieb­li­ches Elek­tro- oder Hybri­de­lek­tro­fahr­zeug kön­nen als Aus­la­gen­er­satz steu­er­f­rei erstat­tet wer­den. Dabei beste­hen laut BMF keine Beden­ken, aus Ver­ein­fa­chungs­grün­den monat­li­che Pau­scha­len zugrunde zu legen, die bis 31.12.2020 zwi­schen 10 bis 50 Euro und für den Zei­traum 1.1.2021 bis 31.12.2030 zwi­schen 15 und 70 Euro betra­gen. Alter­na­tiv dazu kön­nen diese als selbst getra­gene indi­vi­du­elle Kos­ten des Arbeit­neh­mers bei der Ermitt­lung des Werts der Pri­vat­nut­zung des Dienst­wa­gens berück­sich­tigt wer­den.

Zudem geht das BMF auf die Mög­lich­keit der Pau­schal­be­steue­rung mit 25 % bei unent­gelt­li­cher oder ver­bil­lig­ter Über­eig­nung einer betrieb­li­chen Lade­ein­rich­tung an den Arbeit­neh­mer oder der Bezu­schus­sung der Auf­wen­dun­gen des Arbeit­neh­mers durch den Arbeit­ge­ber ein.

Hin­weis

Laut BMF haben die Steu­er­be­güns­ti­gun­gen kei­nen Ein­fluss auf den Ansatz von durch Dien­st­rei­sen anfal­lende Rei­se­kos­ten. Dien­st­rei­sen mit dem pri­va­ten Elek­tro- oder Hybri­de­lek­tro­fahr­zeug kön­nen unge­ach­tet des­sen mit den pau­scha­len Kilo­me­ter­satz (für Pkw 0,30 Euro pro gefah­re­nen Kilo­me­ter) berück­sich­tigt wer­den.

Dem Sch­rei­ben vom 29.9.2020 sind bereits BMF-Sch­rei­ben vom 14.12.2016 und vom 26.10.2017 vor­aus­ge­gan­gen, die damit ersetzt wer­den.

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