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Erweiterte Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen

Die Mitteilungspflichten über Geschäftsbeziehungen ins Ausland wurden zum Jahreswechsel erweitert. Die Finanzverwaltung erläutert, welche Informationen in welcher Weise zu übermitteln sind.

Mit Sch­rei­ben vom 5.2.2018 geht das BMF auf die Mit­tei­lungspf­lich­ten bei Aus­lands­be­zie­hun­gen ein, die für nach dem 31.12.2017 ver­wir­k­lichte, mit­tei­lungspf­lich­tige Sach­ver­halte erwei­tert wur­den und nun insb. auch bei Bezie­hun­gen inlän­di­scher Steu­erpf­lich­ti­ger zu sog. Dritt­staat-Gesell­schaf­ten umfas­sen.

Ab 1.1.2018 sind die Mit­tei­lun­gen zusam­men mit der Ein­kom­men- oder Kör­per­schaft­steue­r­er­klär­ung für den Besteue­rungs­zei­traum, in dem der mit­zu­tei­lende Sach­ver­halt ver­wir­k­licht wurde, nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nen Daten­satz zu über­mit­teln. Die Mit­tei­lung hat spä­tes­tens bis zum Ablauf von 14 Mona­ten nach Ablauf des Besteue­rungs­zei­traums zu erfol­gen.

Dem BMF-Sch­rei­ben sind ent­sp­re­chende Mit­tei­lungs­for­mu­lare bei­ge­fügt, die mit der Bezeich­nung „BZSt 2“auch unter www.for­mu­lare-bfinv.de als PDF-Leer­for­mu­lar abge­ru­fen wer­den kön­nen. Sobald die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für die elek­tro­ni­sche Über­mitt­lung geschaf­fen sind, wird hier­über auf den Inter­net­sei­ten des BMF und des BZSt infor­miert.



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