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Steuerberatung

Änderungen in der Kombinierten Nomenklatur zum 1.1.2021

Zum Jahreswechsel 2020/2021 ist eine neue Version der Kombinierten Nomenklatur anzuwenden. Unternehmen sollten prüfen, ob die von ihnen bislang verwendeten Zolltarifnummern betroffen sind und ggf. Handlungsbedarf besteht.

Das Sta­tis­ti­sche Bun­de­s­amt hat eine Gegen­über­stel­lung ver­öf­f­ent­licht, die sämt­li­che Ver­än­de­run­gen von Waren­num­mern der KN 2020/2021 ent­hält.

Beson­ders bei den Zoll­ta­rif­num­mern des Kapi­tels 90 für opti­sche, foto­gra­fi­sche oder kine­ma­to­gra­fi­sche Instru­mente, Appa­rate und Geräte kommt es in die­sem Jahr ver­mehrt zu Ände­run­gen und Anpas­sun­gen.

Für Unter­neh­men gilt es zu prü­fen, ob die von ihnen ver­wen­de­ten Zoll­ta­rif­num­mern von den KN-Ände­run­gen betrof­fen sind. In einem sol­chen Fall emp­fiehlt es sich v. a. die zoll­ta­rif­li­chen Stamm­da­ten umge­hend zu aktua­li­sie­ren, um fal­sche Anmel­dun­gen (Extra- wie Intra­han­del „Intra­s­tat“) zu ver­hin­dern. Die Ände­rung der Zoll­ta­rif­num­mer kann auch zum Ver­lust der Gül­tig­keit einer erteil­ten ver­bind­li­chen Zoll­ta­ri­f­aus­kunft (vZTAs) füh­ren. In sol­chen Fäl­len sollte ggf. eine neue vZTAs bean­tragt wer­den, um Rechts­si­cher­heit zu erlan­gen. Bei aus­ge­la­ger­ten Dienst­leis­tun­gen im Bereich der Import- und Expor­t­ab­wick­lung soll­ten die betrof­fe­nen KN-Ände­run­gen an die mit den Anmel­de­for­ma­li­tä­ten beauf­trag­ten Spe­diteure/Zol­la­gen­ten wei­ter­ge­lei­tet wer­den, damit die Abfer­ti­gun­gen rei­bungs­los erfol­gen.

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