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Steuerberatung

Vorsteuer-Vergütungsverfahren nach dem Brexit

Anträge auf Vorsteuer-Vergütung aus und nach Großbritannien für den Vergütungszeitraum 2020 müssen bis 31.3.2021 gestellt werden.

Nach dem Aus­tritt des Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reichs aus der EU gal­ten die Rege­lun­gen der Richt­li­nie 2008/9/EG des Rates vom 12.2.2008 für Vor­steuer-Ver­gü­tung­s­an­träge aus und nach Großbri­tan­nien zunächst bis zum 31.12.2020 fort. Das BZSt weist in einer aktu­el­len Mel­dung dar­auf hin, dass Anträge, die Ver­gü­tungs­zei­träume des Jah­res 2020 betref­fen, bis zum 31.3.2021 (und nicht bis 30.9.2021) nach den Vor­schrif­ten der genann­ten Richt­li­nie zu stel­len sind. Das BMF hatte dies bereits mit Sch­rei­ben vom 10.12.2020 (Az. IIIC 1 - S 7050/19/10001 :002, BStBl. I 2020, S. 1370) ver­laut­bart.

Hin­weis: Das BZSt stellt exp­li­zit klar, dass bei Anträ­gen aus und nach Großbri­tan­nien, die nach dem 31.3.2021 ein­ge­reicht wer­den, mit einer Ableh­nung zu rech­nen ist.

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