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Brexit-Vorbereitung: EU-Kommission veröffentlicht Zoll-Leitfaden

In Vorbereitung auf den Brexit wird die EU-Kommission aktiv und will betroffene Unternehmen durch gezielte Informationen zum weiteren Vorgehen unterstützen.

Als Hil­fe­stel­lung für euro­päi­sche Unter­neh­men zur Vor­be­rei­tung auf den Bre­xit hat die EU-Kom­mis­sion eine „Bre­xit-Check­lis­te“ ver­öf­f­ent­licht und eine Web­site ein­ge­rich­tet, auf der die Kom­mis­sion prak­ti­sche Tipps und Emp­feh­lun­gen sowie mög­li­che Aus­wir­kun­gen für Unter­neh­men zusam­men­fasst.

Zunächst emp­fiehlt die EU-Kom­mis­sion allen Unter­neh­men zu prü­fen, ob sie im Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reich wirt­schaft­lich tätig sind oder Waren durch das Ver­ei­nigte Kön­ig­reich beför­dern oder von dort erhal­ten. In die­sem Fall ist in einem ers­ten Schritt eine Regi­s­trie­rung des Unter­neh­mens bei der natio­na­len Zoll­be­hörde für den Han­del mit Dritt­län­dern not­wen­dig.

Des Wei­te­ren rät die EU-Kom­mis­sion den Unter­neh­men zu prü­fen, ob sie über die not­wen­di­gen per­so­nel­len und tech­ni­schen Res­sour­cen und Kapa­zi­tä­ten sowie zoll­recht­li­chen Bewil­li­gun­gen ver­fü­gen, z. B. für die sog. beson­dere Ver­wen­dung (Lage­rung, Ver­ar­bei­tung etc.).

Um mög­li­che Eng­pässe in der Lie­fer­kette nach dem Bre­xit zu ver­mei­den, emp­fiehlt die EU-Kom­mis­sion dar­über hin­aus, früh­zei­tig mit allen Geschäft­s­part­nern, wie Lie­fe­r­an­ten, Ver­mitt­lern und Beför­de­rern, über mög­li­che Pro­b­leme und Her­aus­for­de­run­gen zu spre­chen, um Lösun­gen zu erar­bei­ten.

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