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ATLAS-Einfuhr: Abfertigung von Rückwaren aus UK nach dem Brexit

Wer­den vor dem Brexit Wa­ren nach UK ver­bracht und als Rück­wa­ren nach dem EU-Aus­tritt in das eu­ropäische Zoll­ge­biet ein­geführt, be­darf es für die elek­tro­ni­sche Zol­lan­mel­dung wei­te­rer In­for­ma­tio­nen, wor­auf das In­for­ma­ti­ons­tech­nik­zen­trum Bund in ei­ner Mel­dung ein­geht.

In ei­ner AT­LAS-Mel­dung gibt die Zoll­ver­wal­tung prak­ti­sche An­wei­sun­gen zur An­mel­dung von Rück­wa­ren aus dem Ver­ei­nig­ten König­reich (UK) nach dem Brexit.

Möch­ten Un­ter­neh­men eine Ein­fuhr­ab­ga­ben­be­frei­ung für ihre Wa­ren, die vor dem Brexit aus dem Zoll­ge­biet der Eu­ropäischen Union (EU) nach UK ver­bracht wur­den und nach dem EU-Aus­tritt als Rück­wa­ren zurück in das eu­ropäische Zoll­ge­biet ein­geführt wer­den, in An­spruch neh­men, so ist grundsätz­lich ein Nach­weis des (ur­sprüng­li­chen) Uni­ons­cha­rak­ters der Wa­ren er­for­der­lich.

Da in so einem Fall keine Aus­fuhr­nach­weise vor­lie­gen, da beim „Ex­port“ UK noch in der EU war, ist in ei­ner elek­tro­ni­schen Zol­lan­mel­dung bei der Wie­der­ein­fuhr als In­for­ma­tio­nen zum Nach­weis der Rück­wa­ren­ei­gen­schaft die Un­ter­la­gen-Co­die­rung "9DCA - An­ga­ben zum Nach­weis der Rück­wa­ren­ei­gen­schaft“ an­zu­ge­ben.

Des Wei­te­ren gibt die Zoll­ver­wal­tung den Hin­weis, dass als Num­mer der Un­ter­lage ein fik­ti­ver Wert, wie z.B. das Wort „Brexit“, an­ge­ge­ben wer­den kann, wenn die Num­mer der Beförde­rungs­un­ter­lage, mit der die Ware nach UK trans­por­tiert wurde, nicht mehr be­kannt ist.

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