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Steuerberatung

Übergangsregelung für die Meldepflichten digitaler Plattformbetreiber

Grundsätz­lich müssen Be­trei­ber di­gi­ta­ler Platt­for­men bis 31.01.2024 den erst­ma­lig für 2023 gel­ten­den Melde-, Mit­tei­lungs- und Auf­zeich­nungs­pflich­ten nach dem Platt­for­men-Steu­er­trans­pa­renz­ge­setz (PStTG) nach­kom­men. Das BZSt gewährt je­doch für den ers­ten Mel­de­zeit­raum eine Überg­angs­re­ge­lung bis 31.03.2024, die fak­ti­sch ei­ner Frist­verlänge­rung ent­spricht.

Laut Mel­dung des BZSt vom 05.01.2024 grei­fen die im PStTG vor­ge­se­he­nen Sank­tio­nen nicht, wenn Platt­form­be­trei­ber für den ers­ten Mel­de­zeit­raum, der das Ka­len­der­jahr 2023 um­fasst, vor dem 01.04.2024

  • dem BZSt die mel­de­pflich­ti­gen In­for­ma­tio­nen mel­den,
  • den mel­de­pflich­ti­gen An­bie­tern die sie je­weils be­tref­fen­den In­for­ma­tio­nen, die an das BZSt zu mel­den sind, mit­tei­len,
  • dem BZSt et­waig er­for­der­li­che Ergänzun­gen oder Kor­rek­tu­ren zu den mel­de­pflich­ti­gen In­for­ma­tio­nen über­mit­teln,
  • die Auf­zeich­nun­gen zu den ge­mel­de­ten In­for­ma­tio­nen und zu den an die mel­de­pflich­ti­gen An­bie­ter er­gan­ge­nen Mit­tei­lun­gen er­stel­len.

Hin­weis: Keine Er­leich­te­run­gen sieht das BZSt al­ler­dings hin­sicht­lich der un­verzügli­chen Re­gis­trie­rungs­pflicht von mel­den­den Platt­form­be­trei­bern vor, die in einem Staat außer­halb der EU / des EWR (Dritt­staat) ansässig sind.

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