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Steuerberatung

„Spitzenausgleich“: Steuerentlastung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes auch in 2021 möglich

Das Bundeskabinett hat am 2.12.2020 auf Grundlage eines Monitoringberichts des RWI - Leibniz - Institut für Wirtschaftsforschung e.V. festgestellt, dass die Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland den Zielwert für eine Reduzierung ihrer Energieintensität vollständig erreicht haben.

Seit 2013 erhal­ten Unter­neh­men des pro­du­zie­ren­den Gewer­bes den sog. Spit­zen­aus­g­leich nur noch unter der Vor­aus­set­zung, dass sie einen Bei­trag zur Ener­gie­ein­spa­rung in Form eines jähr­li­chen Ziel­wer­tes zur Reduk­tion der Ener­gi­e­in­ten­si­tät leis­ten. Übli­cher­weise jeweils zum Jah­re­s­ende stellt das Bun­­des­­ka­­bi­­nett auf der Grund­lage des Berich­tes eines unab­hän­gi­gen wis­sen­schaft­li­chen Insti­tuts fest, ob der Ziel­wert erreicht wurde.

Der Moni­to­ring­be­richt des RWI kon­sta­tiert eine Redu­zie­rung der Ener­gi­e­in­ten­si­tät um 21,6 Pro­zent gegen­über dem Basis­wert der jah­res­durch­schnitt­li­chen Ener­gi­e­in­ten­si­tät in der Periode 2007 bis 2012. Der Ziel­wert für das Antrags­jahr 2021 maß­geb­li­chen Bezugs­jahr 2019 lag mit 9,3 Pro­zent deut­lich dar­un­ter. Der Spit­zen­aus­g­leich kann somit auch für das Jahr 2021 bean­tragt und in vol­ler Höhe gewährt wer­den.

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