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Bundesregierung beschließt Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts

Die Bun­des­re­gie­rung be­schloss am 19.03.2021 den Re­fe­ren­ten­ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Mo­der­ni­sie­rung des Körper­schaft­steu­er­rechts und brachte die­sen in das Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren ein. Darin wird u. a. Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten eine Op­tion zur Körper­schafts­be­steue­rung ein­geräumt.

Dem­nach kann eine Per­so­nen­han­dels- oder Part­ner­schafts­ge­sell­schaft be­an­tra­gen, künf­tig wie eine Körper­schaft be­steu­ert wer­den. Die Ge­sell­schaf­ter würden da­mit gleich den An­teils­eig­nern ei­ner Ka­pi­tal­ge­sell­schaft mit aus­ge­schütte­ten Ge­win­nen oder u. a. Vergütun­gen aus Über­las­sun­gen der Be­steue­rung un­ter­lie­gen. Zi­vil­recht­lich wird die op­tie­rende Ge­sell­schaft je­doch wei­ter­hin als eine Per­so­nen­ge­sell­schaft be­han­delt.

In dem Ge­setz­ent­wurf sind zu­dem fol­gende wei­tere Re­ge­lun­gen ent­hal­ten:

  • Glo­ba­li­sie­rung der für die Um­wand­lung von Körper­schaf­ten maßgeb­li­chen Teile des Um­wStG
  • Er­satz der Aus­gleichs­pos­ten bei or­gan­schaft­li­chen Mehr- und Min­der­abführun­gen durch die sog. Ein­la­gelösung
  • Strei­chung des Ab­zugs­ver­bots für Ge­winn­min­de­run­gen aus Währungs­kurs­schwan­kun­gen im Zu­sam­men­hang mit Ge­sell­schaf­ter­dar­le­hen.

Hin­weis: Dem Ver­neh­men nach soll das Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren noch vor der par­la­men­ta­ri­schen Som­mer­pause zum Ab­schluss ge­bracht wer­den.

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