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Steuerberatung

Drittes Bürokratieentlastungsgesetz

Bereits zum dritten Mal will der Gesetzgeber die Bürokratie abbauen und damit insb. Unternehmen von Verwaltungstätigkeiten entlasten. Der große Wurf ist allerdings nicht in dem nun beschlossenen Gesetzespaket zu erkennen.

Am 24.10.2019 hat der Bun­des­tag das Dritte Gesetz zur Ent­las­tung ins­be­son­dere der mit­tel­stän­di­schen Wirt­schaft von Büro­k­ra­tie (Drit­tes Büro­k­ra­tie­ent­las­tungs­ge­setz, BEG III) ver­ab­schie­det. Der Bun­des­rat stimmte dem Geset­zes­vor­ha­ben am 8.11.2019 zu, so dass die­ses nach sei­ner Ver­kün­dung im Bun­des­ge­setz­blatt in Kraft tre­ten kann.  

Das Gesetz ent­hält u. a. fol­gende Ände­run­gen, die ab 1.1.2020 anzu­wen­den sind:

  • Erhöh­ung des Steu­er­f­rei­be­trags für gesund­heits­för­dernde Arbeit­ge­ber­leis­tun­gen von 500 Euro auf 600 Euro
  • Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung bei Bei­trä­gen zu einer Grup­pe­n­un­fall­ver­si­che­rung bis zu einem Betrag von 100 Euro statt bis­lang 62 Euro
  • Anhe­bung der Grenze für die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung bei kurz­fris­tig Beschäf­tig­ten von 72 Euro Durch­schnitts­lohn pro Arbeits­tag auf 120 Euro und beim Stun­den­lohn von 12 Euro auf 15 Euro
  • Mög­lich­keit der Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung für Arbeit­neh­mer aus­län­di­scher Betriebs­stät­ten, die im Inland nur kurz­fris­tig (maxi­mal 18 Tage) tätig sind
  • Anhe­bung der Umsatz­g­renze für Klein­un­ter­neh­mer von 17.500 Euro auf 22.000 Euro
  • Mög­lich­keit des mehr­fa­chen Steu­er­klas­sen­wech­sels pro Kalen­der­jahr für Ehe­gat­ten durch Strei­chung der Beschrän­kung auf nur einen Steu­er­klas­sen­wech­sel 
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