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Steuerberatung

Corona-Krise: Liquiditätshilfen bei der Gewerbesteuer

Unternehmen, die unmittelbar und erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können eine Stundung fälliger Gewerbesteuer erreichen. Auch Vorauszahlungen können angepasst werden.

Gemäß Gleich lau­­ten­­den Erlas­­sen der Ober­s­­ten Finan­z­be­­hör­­den der Län­­der vom 19.3.2020 konn­ten zunächst bis 31.12.2020 Stun­­dung­s­an­­träge hin­­sich­t­­lich der Gewer­be­­steuer ges­­tellt wer­­den. Diese Vor­gabe wurde mit den Gleich lau­ten­den Erlas­sen vom 25.1.2021 wie­der­holt. Somit sind Stun­­dung­s­an­­träge bei den für die Gewer­be­­steuer zustän­­di­­gen Gemein­­den zu stel­­len, und nur in den Fäl­­len beim Finan­z­­amt, in denen die Zustän­­di­g­keit für die Gewer­be­­steuer nicht bei den Gemein­­den liegt (das betrifft ins­be­­son­­dere die Stadt­­­staa­­ten).
Mit dem Erlas­sen vom 25.1.2021 wurde zudem die Antrags­mög­lich­keit auf Her­ab­set­zung des Gewer­be­­steu­er­­mes­s­be­tra­­ges für Zwe­­cke der Vor­­aus­­zah­­lun­­gen ver­län­gert, an wel­che die bet­re­f­­fen­­den Gemein­­den bei der Fest­­set­zung der Gewer­be­­steuer-Vor­­aus­­zah­­lun­­gen gebun­­den sind. Von den Aus­­wir­kun­­gen des Coro­na­vi­rus betrof­­fene Unter­­neh­­men kön­­nen bis zum 31.12.2021 einen ent­sp­re­chen­den Antrag bei ihrem zustän­­di­­gen Finan­z­­amt stel­len.
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