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Vorsteuervergütungsanträge innerhalb der EU/EWR bis 30.9.2018 fällig

Vorsteuervergütungsansprüche aus 2017 innerhalb der EU/EWR können nur noch bis 30.9.2018 geltend gemacht werden.

In der EU bzw. im EWR ansäs­sige Unter­neh­mer, die nicht in Deut­sch­land für Umsatz­steu­er­zwe­cke regi­s­triert sind, kön­nen Vor­steu­er­be­träge, die ihnen im Inland in Rech­nung ges­tellt wur­den, ledig­lich im Vor­steu­er­ver­gü­tungs­ver­fah­ren gel­tend machen. Für Ver­gü­tungs­an­sprüche aus 2017 ist ein ent­sp­re­chen­der Antrag bis zum 30.9.2018 über das elek­tro­ni­sche Por­tal des Bun­des­zen­tralamts für Steu­ern zu über­mit­teln.

Ent­sp­re­chend haben inlän­di­sche Unter­neh­mer Vor­steu­er­ver­gü­tung­s­an­träge bis 30.9.2018 in den EU-/EWR-Staa­ten zu stel­len, in denen sie nicht für Umsatz­steu­er­zwe­cke regi­s­triert sind.

Hin­weis

Für die in Deut­sch­land zu stel­len­den Vor­steu­er­ver­gü­tung­s­an­träge sind die in § 61 UStDV genann­ten Vor­aus­set­zun­gen zu beach­ten. Dabei ist beson­ders auf die Voll­stän­dig­keit der Anträge zu ach­ten. So sind die Vor­steu­er­be­träge bei einem Ent­gelt von min­des­tens 1.000 Euro (bzw. 250 Euro bei Kraft­stoff­be­zug) durch ein­ge­s­cannte Ori­gi­nal­rech­nun­gen nach­zu­wei­sen und dem elek­tro­nisch zu stel­len­den Antrag bei­zu­fü­gen.



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