deen

Steuerberatung

Verlängerung der steuerlichen Maßnahmen zur Corona-Krise

Die Fi­nanz­ver­wal­tung hat die steu­er­li­chen Maßnah­men zur Förde­rung der Hilfe für von der Corona-Krise Be­trof­fene größten­teils bis Ende 2023 verlängert.

Mit Schrei­ben vom 12.12.2022 wird der zeit­li­che An­wen­dungs­be­reich ver­schie­de­ner BMF-Schrei­ben zu steu­er­li­chen Maßnah­men im Zu­sam­men­hang mit der Corona-Krise über den 31.12.2022 hin­aus auf alle Maßnah­men er­wei­tert, die bis 31.12.2023 durch­geführt wer­den.

Da­bei han­delt es sich u.a. um fol­gende Maßnah­men:

  • Ver­ein­fach­ter Zu­wen­dungs­nach­weis bei Spen­den und Ab­wick­lung von Ar­beits­lohn­spen­den
  • Be­son­dere ge­meinnützig­keits­recht­li­che Be­hand­lung von Spen­den­ak­tio­nen und Maßnah­men von steu­er­begüns­tig­ten Körper­schaf­ten zur Förde­rung der Hilfe für von der Corona-Krise Be­trof­fene
  • Be­triebs­aus­ga­ben­ab­zug für Zu­wen­dun­gen aus dem Be­triebs­vermögen
  • Steu­er­be­frei­un­gen bei der Schen­kung­steuer

Zu be­ach­ten ist, dass die Verlänge­rung nicht für die um­satz­steu­er­li­chen Bil­lig­keitsmaßnah­men wie z.B. den Ver­zicht auf die Be­steue­rung ei­ner un­ent­gelt­li­chen Wert­ab­ga­ben bei der un­ent­gelt­li­chen Über­las­sung von me­di­zi­ni­schem Ma­te­rial oder Per­so­nal gilt. Diese Re­ge­lun­gen lau­fen zum 31.12.2022 aus (vgl. BMF-Schrei­ben vom 14.12.2021).

nach oben