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Steuerberatung

Steuerliche Maßnahmen in der Corona-Pandemie

Das BMF äußert sich in zwei Schreiben zu Verlängerung der steuerlichen Maßnahmen zur Unterstützung von betroffenen Unternehmen in der Corona-Pandemie.

Mit Sch­rei­ben vom 22.12.2020 wer­den die bereits mit Sch­rei­ben vom 19.3.2020 vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men ver­län­gert. So kön­nen von der Corona-Pan­de­mie nach­weis­lich unmit­tel­bar und nicht uner­heb­lich nega­tiv wirt­schaft­lich betrof­fene Steu­erpf­lich­tige bis 31.3.2021 Anträge auf Stun­dung der bis zum 31.3.2021 fäl­li­gen Steu­ern im ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren stel­len. Die Stun­dun­gen sind längs­tens bis 30.6.2021 zu gewäh­ren. Dar­über­hin­aus­ge­hende Anschluss­stun­dun­gen kön­nen mit einer ange­mes­se­nen, längs­tens bis 31.12.2021 dau­ern­den Raten­zah­lungs­ve­r­ein­ba­rung gewährt wer­den. Auf die Erhe­bung von Stun­dungs­zin­sen kann ver­zich­tet wer­den. Wei­ter ist vor­ge­se­hen, im ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren einen Voll­st­re­ckungs­auf­schub bis 30.6.2021 zu gewäh­ren, wenn dem Finanz­amt bis 31.3.2021 durch Mit­tei­lung des Voll­st­re­ckungs­schuld­ners über die Corona-Betrof­fen­heit Kennt­nis erlangt. Sch­ließ­lich kann bis 31.12.2021 ein Antrag auf Anpas­sung der Ein­kom­men- und Kör­per­schaft­steu­er­vor­aus­zah­lun­gen 2021 ges­tellt wer­den, in denen die unmit­tel­bare und nicht uner­heb­li­che nega­tive wirt­schaft­li­che Betrof­fen­heit nach­zu­wei­sen ist, jedoch kein wert­mä­ß­i­ger Nach­weis eines ent­stan­de­nen Scha­dens gefor­dert wird.

Zudem kön­nen auch in 2021 die bereits für 2020 vor­ge­se­he­nen Erleich­te­run­gen bei der steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Hil­fe­leis­tun­gen zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pan­de­mie genutzt wer­den. Mit Sch­rei­ben vom 18.12.2020 sieht das BMF vor, dass die mit Sch­rei­ben vom 9.4.2020 ent­hal­te­nen Rege­lun­gen u. a. zu Spen­den und Zuwen­dun­gen aus dem Betriebs­ver­mö­gen sowie zu Spen­den­ak­tio­nen und Unter­stüt­zungs­maß­nah­men steu­er­be­güns­tig­ter Kör­per­schaf­ten auf alle Maß­nah­men erwei­tert wer­den, die bis 31.12.2021 durch­ge­führt wer­den.

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