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Steuerberatung

Verlängerte Steuererklärungsfrist für 2019 und zinsfreie Karenzzeit

Für beratene Steuerpflichtige wurde die gesetzliche Erklärungsfrist für den Veranlagungszeitraum 2019 um sechs Monate bis zum 31.08.2021 verlängert und der Beginn des Zinslaufs verschoben. Darauf geht das BMF detailliert ein.

Eine Frist­ver­län­ge­rung für Steue­r­er­klär­un­gen 2019 über den 31.08.2021 hin­aus kann laut BMF-Sch­rei­ben vom 15.04.2021 nur in beson­de­ren Aus­nah­me­fäl­len mit der Arbeits­über­las­tung des Steu­er­be­ra­ters gerecht­fer­tigt wer­den.

Bei Erklär­ungs­ab­gabe nach Fri­st­ablauf tritt Erklär­ungs­säum­nis ein, die die Fest­set­zung eines Ver­spä­t­ungs­zu­schlags nach sich zieht. Eine Ermes­sens­ent­schei­dung haben die Finanz­äm­ter beim Ver­spä­t­ungs­zu­schlag nur, wenn eine nach § 109 AO ver­län­gerte Frist nicht ein­ge­hal­ten wurde, die Steuer null Euro beträgt oder ein nega­ti­ver Betrag fest­ge­setzt wurde oder die fest­ge­setzte Steuer unter den Vor­aus­zah­lun­gen bleibt.

Zu dem für den Besteue­rungs­zei­traum 2019 ver­scho­be­nen Zins­lauf ab 01.10.2021 (bzw. bei Ein­künf­ten aus Land- und Forst­wirt­schaft ab dem 01.05.2022) weist das BMF dar­auf hin, dass die­ser sowohl für Nach­zah­lungs- als auch für Erstat­tungs­zin­sen und in bera­te­nen und nicht bera­te­nen Fäl­len glei­cher­ma­ßen gilt.

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