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Teilweise betrieblich/beruflich genutztes häusliches Arbeitszimmer

Sowohl der BFH als auch die Finanz­ver­wal­tung gehen bis­lang davon aus, dass die Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer in dem gesetz­lich vor­ge­ge­be­nen Umfang nur dann als Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind, wenn das Arbeits­zim­mer aus­sch­ließ­lich oder zumin­dest nahezu aus­sch­ließ­lich für betrieb­li­che oder beruf­li­che Zwe­cke genutzt wird. Mit Ver­weis auf den Beschluss des Gro­ßen Senats vom 21.9.2009 (Az. GrS 1/06), wonach für gemischt ver­an­lasste Auf­wen­dun­gen kein all­ge­mei­nes Auf­tei­lungs- und Abzugs­ver­bot besteht, sieht der IX. Senat des BFH eine (nahezu) aus­sch­ließ­lich betrieb­li­che/beruf­li­che Nut­zung des Arbeits­zim­mer nicht mehr als Vor­aus­set­zung für die Berück­sich­ti­gung der Auf­wen­dun­gen an.


Die Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer sol­len viel­mehr nach sach­ge­rech­ten Kri­te­rien, z. B. nach Nut­zungs­zei­ten, in abzieh­bare Betriebs­aus­ga­ben/Wer­bungs­kos­ten und Kos­ten der pri­va­ten Lebens­füh­rung auf­zu­tei­len sein.


Um diese Rechts­frage absch­lie­ßend zu klä­ren, hat der IX. Senat des BFH mit Beschluss vom 21.11.2013 (Az. IX R 23/12) den Gro­ßen Senat des BFH ange­ru­fen. 

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