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Tax Compliance Management Systeme - auch für Zollprozesse relevant

Die Im­ple­men­tie­rung ei­nes Tax Com­pli­ance Ma­nage­ment Sys­tems (TCMS) ge­winnt für Un­ter­neh­men zu­neh­mend an Be­deu­tung. Grund hierfür sind so­wohl ex­terne Fak­to­ren, wie ge­stie­gene recht­li­che Ver­pflich­tun­gen und An­for­de­run­gen der Fi­nanz­behörden, als auch un­ter­neh­mens­in­terne Verände­run­gen. In einem sol­chen Sys­tem soll­ten auch Zölle nicht außer Acht ge­las­sen wer­den.

Ein TCMS ist nicht nur als Ab­wehr- und Exkul­pa­ti­onsmaßnahme, son­dern auch als In­stru­ment zur Pro­zess- und Steu­er­op­ti­mie­rung zu ver­ste­hen. Ent­schei­dend ist da­her die Ab­bil­dung al­ler steu­er­lich re­le­van­ten Ge­schäfts­vorgänge. Bei der Im­ple­men­tie­rung ei­nes TCMS bleibt die In­te­gra­tion von Zöllen je­doch oft un­berück­sich­tigt. Ge­rade weil Zoll­pro­zesse häufig an vie­len un­ter­schied­li­chen Stel­len im Un­ter­neh­men auf­gehängt sind, sind klare Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren und Abläufe so­wie funk­tio­nie­rende Es­ka­la­ti­ons­me­cha­nis­men für die­sen Be­reich be­son­ders wich­tig. Zölle sind per De­fi­ni­tion Steu­ern im Sinne der Ab­ga­ben­ord­nung; ein TCMS ohne den Ein­be­zug von Zöllen kann da­mit nicht vollständig sein.

Eva Reh­berg, Dipl. Fi­nanz­wir­tin, Lei­te­rin des Ge­schäfts­be­rei­ches Zoll, Außen­wirt­schaft und En­er­gie­steuer, so­wie Clau­dia Rohe, Steu­er­be­ra­te­rin und Di­rec­tor bei Eb­ner Stolz in Köln, be­leuch­ten in ih­rem Auf­satz „Zoll als Teil der Tax Com­pli­ance“, der in der AW-Prax 2022, Heft 3 er­schie­nen ist, die Vor­teile ei­nes TCMS für Un­ter­neh­men und ge­ben ins­be­son­dere Emp­feh­lun­gen, wie Zoll­pro­zesse er­folg­reich in ein sol­ches Sys­tem ein­be­zo­gen wer­den können.

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