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Steuerberatung

Entwurf zur Meldepflicht bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen

Deutschland hat EU-Vorgaben umzusetzen, die eine Meldepflicht bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen vorsehen. Dazu liegt nun der Regierungsentwurf vor.

Die Bun­des­re­gie­rung besch­loss am 9.10.2019 den Ent­wurf eines Geset­zes zur Ein­füh­rung einer Pflicht zur Mit­tei­lung grenz­über­sch­rei­ten­der Steu­er­ge­stal­tun­gen. Anders als noch in einem Dis­kus­si­ons­ent­wurf aus Januar 2019 vor­ge­se­hen fin­det sich darin keine Aus­deh­nung der Mel­depf­licht auf rein inner­staat­li­che Gestal­tun­gen. 

Laut dem Regie­rungs­ent­wurf soll es pri­mär dem Inter­me­diär (z. B. Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Rechts­an­walt) oblie­gen, die Finanz­ver­wal­tung über grenz­über­sch­rei­tende Steu­er­ge­stal­tun­gen zu infor­mie­ren. Wird er von sei­nem Man­dan­ten nicht von der Ver­schwie­gen­heitspf­licht bef­reit, sind zwar per­so­nen­be­zo­gene Infor­ma­tio­nen unmit­tel­bar durch den Man­dan­ten zu über­mit­teln. Hin­sicht­lich des Inhalts der Steu­er­ge­stal­tung tref­fen jedoch wei­ter­hin den Inter­me­diär die Mel­depf­lich­ten.
Mehr zur Mel­depf­licht bei grenz­über­sch­rei­ten­den Steu­er­ge­stal­tun­gen fin­den Sie hier.

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