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Frankreich: Neue zusätzliche Rechnungsvorgaben

Mit Wirkung zum 1.10.2019 sind bei der Rechnungsstellung in Frankreich zwei weitere neue Rechnungsvorgaben zu berücksichtigen:

  • Die Rech­nungs­an­schrif­ten des Käu­fers und Ver­käu­fers sind anzu­ge­ben, sofern diese von deren Büro- bzw. Pri­vatadres­sen abwei­chen.
  • In der Rech­nung ist die Bes­tell­num­mer auf­zu­neh­men, wenn diese zuvor im Bes­tell­vor­gang mit dem Kun­den erzeugt wurde.

Diese zusätz­li­chen Rech­nung­s­an­ga­ben sol­len es dezen­tral auf­ge­s­tell­ten Unter­neh­men, bei denen ins­be­son­dere die Rech­nun­gen an einem ande­ren Ort ers­tellt wer­den als dem Head Office, erleich­tern, Leis­tun­gen kor­rekt zuzu­ord­nen und abzu­rech­nen.

Zudem ist in Rech­nun­gen nun ein ein­deu­ti­ges Leis­tungs­da­tum anzu­ge­ben. Die­ses ent­spricht regel­mä­ßig dem Tag an dem die Waren gelie­fert oder die Leis­tun­gen erbracht wur­den.

Hin­weis

Da eine voll­stän­dige und rich­tige Rech­nung Vor­aus­set­zung für den Vor­steu­er­ab­zug ist, soll­ten Unter­neh­men bei Rech­nun­gen mit fran­zö­si­scher Umsatz­steuer prü­fen, ob diese kor­rekt sind und allen Anfor­de­run­gen gerecht wer­den.  

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