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Steuerberatung

Gastronomie/Hotellerie: Aufteilung von Umsätzen bei Kombiangeboten

Restaurations- und Verpflegungsleistungen unterliegen vom 1.7.2020 bis 30.6.2021 dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Dies gilt jedoch nicht für Umsätze aus der Abgabe von Getränken, auf die unverändert der Regelsteuersatz anzuwenden ist. Bei der Aufteilung des Gesamtkaufpreises für Speisen und Getränke sieht das BMF nun Erleichterungen vor.

So kann laut BMF-Sch­rei­ben vom 2.7.2020 bei einem Gesamt­kauf­preis von sog. Kom­bi­an­ge­bo­ten aus Spei­sen ink­lu­sive Getränke der auf die Getränke ent­fal­lende Ent­gel­t­an­teil pau­schal mit 30 % ange­setzt wer­den. Bei dem von Beher­ber­gungs­un­ter­neh­men ange­setz­ten Gesamt­kauf­preis für ein Pau­schal­an­ge­bot darf der Anteil, der auf Leis­tun­gen ent­fällt, die dem Regel­steu­er­satz unter­lie­gen, mit 15 % des Pau­schal­p­rei­ses (statt bis­her 20 %) ange­setzt wer­den.

Hin­weis

Die Ver­ein­fa­chungs­re­ge­lun­gen kön­nen in allen Fäl­len ab dem 1.7.2020 bis zum 30.6.2021 ange­wen­det wer­den. Im Zei­traum 1.7.2020 bis 31.12.2020 grei­fen dabei die gesenk­ten Umsatz­steu­er­sätze von 5 % bzw. 16 %.

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