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Neue Abtretungsregelung bei Bauleistungen vor dem 15.2.2014

Mit dem nun in Kraft ge­tre­te­nen Steuerände­rungs- und An­pas­sungs­ge­setz Kroa­tien wird die Nicht­be­an­stan­dungs­re­ge­lung der Fi­nanz­ver­wal­tung hin­sicht­lich des Überg­angs der Um­satz­steu­er­schuld­ner­schaft bei Bau­leis­tun­gen, die vor dem 15.2.2014 aus­geführt oder be­gon­nen wur­den (Altfälle), ein­ge­schränkt und mit ei­ner Ab­tre­tungs­re­ge­lung ver­se­hen. De­ren An­wen­dung erläutert das BMF mit Schrei­ben vom 31.7.2014.

Laut Fi­nanz­ver­wal­tung ist bei vor dem 15.2.2014 aus­geführ­ten bzw. be­gon­ne­nen Bau­leis­tun­gen keine Ände­rung der Um­satz­steu­er­fest­set­zun­gen er­for­der­lich, wenn der leis­tende Un­ter­neh­mer und der Leis­tungs­empfänger übe­rein­stim­mend fälsch­li­cher­weise vom Überg­ang der Steu­er­schuld­ner­schaft aus­ge­gan­gen sind (BMF-Schrei­ben vom 5.2.2014, BStBl. I 2014, S. 233, und vom 8.5.2014, BStBl. I 2014, S. 823).

Durch die ak­tu­elle Ge­set­zesände­rung wird die Ver­trau­ens­schutz­re­ge­lung der Fi­nanz­ver­wal­tung je­doch ein­ge­schränkt. In Altfällen ist dann eine Ände­rung der Um­satz­steu­er­fest­set­zung er­for­der­lich, wenn der Leis­tungs­empfänger die Er­stat­tung der von ihm ent­rich­te­ten Um­satz­steuer for­dert. Zur Be­glei­chung der dann für den Leis­ten­den ent­ste­hen­den Um­satz­steu­er­schuld kann der Leis­tende seine ge­genüber dem Leis­tungs­empfänger be­ste­hende For­de­rung auf Zah­lung der Um­satz­steuer an die Fi­nanz­ver­wal­tung ab­tre­ten (sog. Ab­tre­tungslösung, § 27 Abs. 19 UStG).

Das BMF erläutert mit Schrei­ben vom 31.7.2014 (Az. IV A 3 - S 0354/14/10001, VI D 3 - S 7279/11/10002) ausführ­lich die Vor­aus­set­zun­gen und die Ab­wick­lung der Ab­tre­tung.

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