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Beteiligung des Kommanditisten an Komplementär-GmbH als Sonderbetriebsvermögen II

Die Beteiligung des Kommanditisten an der Komplementär-GmbH einer GmbH & Co. KG gehört nach ständiger Rechtsprechung des BFH dann zum notwendigen Sonderbetriebsvermögen II des Kommanditisten, wenn diese für die Personengesellschaft wirtschaftlich vorteilhaft ist oder die Mitunternehmerstellung des Kommanditisten stärkt.

Der BFH kon­k­re­ti­siert seine Recht­sp­re­chung mit Urteil vom 16.4.2015 (Az. IV R 1/12) dahin­ge­hend, dass jeden­falls dann kein Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II anzu­neh­men ist, wenn der Kom­man­di­tist weni­ger als 10 % an der Kom­p­le­men­tär-GmbH hält. Eine sol­che Betei­li­gung ermög­li­che es dem Kom­man­di­tis­ten grund­sätz­lich nicht, mit­tel­bar Ein­fluss auf die Geschäfts­füh­rung der Per­so­nen­ge­sell­schaft zu neh­men.

Hin­weis

Aus­drück­lich offen­ge­las­sen hat das Gericht hin­ge­gen, ob die Zuord­nung der Anteile zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II gebo­ten ist, wenn die Betei­li­gung des Kom­man­di­tis­ten zwi­schen 10 % und 25 % liegt, weil einem so betei­lig­ten Gesell­schaf­ter keine Min­der­hei­ten­recht zuste­hen.

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