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Steuerberatung

Verspätete Offenlegung des Jahresabschlusses 2019

Das Bun­des­amt für Jus­tiz weist dar­auf hin, dass es ein Ord­nungs­geld­ver­fah­ren we­gen verspäte­ter Of­fen­le­gung des Jah­res­ab­schlus­ses 2019 erst nach den Os­ter­fei­er­ta­gen 2021 ein­lei­ten wird.

Zwar sind nach § 325 Abs. 1a HGB die Rech­nungs­le­gungs­un­ter­la­gen für das Ge­schäfts­jahr mit dem Bi­lanz­stich­tag 31.12.2019 bis 31.12.2020 of­fen­zu­le­gen. In Ab­stim­mung mit dem Bun­des­mi­nis­te­rium der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz wurde an­ge­sichts der an­dau­ern­den Corona-Pan­de­mie und de­ren Be­las­tung für die Wirt­schaft aber ein Ent­ge­gen­kom­men an die Un­ter­neh­men ver­ein­bart. Ein Ord­nungs­geld­ver­fah­ren ge­gen Un­ter­neh­men, die der Of­fen­le­gungs­pflicht nicht nach­kom­men, wird dem­nach erst nach den Os­ter­fei­er­ta­gen - so­mit nach dem 5.4.2021 - ein­ge­lei­tet (s. Ver­laut­ba­rung des Bun­des­amts für Jus­tiz).

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