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Steuerberatung

Steuerbefreiung für Corona-Beihilfen und Kurzarbeitergeldzuschüsse

Die Finanzverwaltung äußert sich zu den mit dem Corona-Steuerhilfegesetz eingeführten Steuerbefreiungen für Corona-Beihilfen und für Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld.

Mit Sch­rei­ben vom 26.10.2020 (Az. IV C 5 -S 2342/20/10012 :003) erläu­tert das BMF, dass die Steu­er­be­f­rei­ung für Corona-Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen (§ 3 Nr. 11a EStG) als „lex spe­cia­lis“ Vor­rang vor § 3 Nr. 11 EStG hat. Die Anwen­dung der Steu­er­be­f­rei­ung setze neben der Gewäh­rung der Leis­tung zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn vor­aus, dass diese der Abmil­de­rung der zusätz­li­chen Belas­tun­gen des Arbeit­neh­mers durch die Corona-Krise dient. Andere Bef­rei­ung­s­tat­be­stände und Pau­schal­be­steue­rungs­mög­lich­kei­ten (z. B. §§ 3 Nr. 34a, 8 Abs. 2 Satz 11 und Abs. 3 Satz 2 EStG) blei­ben laut BMF unbe­rührt.

Zuschüsse zum Kurz­ar­bei­ter­geld kön­nen nach § 3 Nr. 28a EStG steu­er­f­rei sein. Die Anwen­dung des § 3 Nr. 11a komme nicht in Betracht. Da Kurz­ar­bei­ter­geld nur gezahlt wird, soweit das Ist-Ent­gelt wäh­rend der Kurz­ar­beit nicht über der Bei­trags­be­mes­sungs­g­renze in der Ren­ten­ver­si­che­rung liegt, lehnt das BMF die Steu­er­be­f­rei­ung von Zuschüs­sen des Arbeit­ge­bers als Aus­g­leich zum Kurz­ar­bei­ter­geld wegen Über­sch­rei­tens der Bei­trags­be­mes­sungs­g­renze ab.

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