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Steuerberatung

Steuerfreiheit von Zusatzzahlungen anlässlich der Corona-Krise

Um den besonderen Einsatz von Beschäftigten in der Corona-Krise auch finanziell zu würdigen, werden Sonderleistungen an Arbeitnehmer, die diese zwischen dem 1.3.2020 und dem 31.12.2020 erhalten, lohnsteuerfrei und sozialversicherungsbeitragsfrei gestellt.

Eine ent­sp­re­chende Rege­lung war zunächst im Sch­rei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums vom 9.4.2020 vor­ge­se­hen. Danach wer­den Bei­hil­fen und Unter­stüt­zun­gen des Arbeit­ge­bers, die die­ser auf­grund der Corona-Krise sei­nen Arbeit­neh­mern in der Zeit vom 1.3.2020 bis zum 31.12.2020 gewährt, steu­er­f­rei belas­sen. Vor­aus­set­zung ist dabei, dass die Son­der­leis­tun­gen zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn geleis­tet wer­den. Uner­heb­lich ist dabei, ob diese als Sach­leis­tun­gen oder als Bar­leis­tun­gen erfol­gen. Eine Ein­schrän­kung auf beson­dere Bran­chen, deren Beschäf­tigte ggf. der­zeit beson­ders gefor­dert sind, ist nicht vor­ge­se­hen. Exp­li­zit aus­ge­nom­men von die­ser Steu­er­be­f­rei­ung sind Zuschüsse zum Kurz­ar­bei­ter­geld und Zuschüsse, die der Arbeit­ge­ber als Aus­g­leich zum Kurz­ar­bei­ter­geld wegen Über­sch­rei­tens der Bei­trags­be­mes­sungs­g­renz leis­tet.

Mit dem (Ers­ten) Corona-Steu­er­hil­fe­ge­setz, das nach dem Beschluss im Bun­des­tag Anfang Juni 2020 die Zustim­mung des Bun­des­rats erhielt, wurde eine exp­li­zite gesetz­li­che Rege­lung in § 3 Nr. 11a EStG auf­ge­nom­men, die die Steu­er­be­f­rei­ung von zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn an Arbeit­neh­mer gezahlte Zuschüsse und Sach­be­züge bis zu einem Betrag von 1.500 Euro ent­hält. Die Rege­lung gilt für Son­der­zah­lun­gen inn­er­halb des Zei­traums vom 1.3.2020 bis 31.12.2020.

Hin­weis

Soweit Unter­stüt­zun­gen und Bei­hil­fen dem­nach steu­er­f­rei blei­ben, sind sie auch nicht sozial­ver­si­che­rungs­bei­tragspf­lich­tig.

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