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Steuerberatung

Steuerfreiheit von Zusatzzahlungen anlässlich der Corona-Krise

Um den besonderen Einsatz von Beschäftigten in der Corona-Krise auch finanziell zu würdigen, werden Sonderl1.12.2020 eistungen an Arbeitnehmer, die diese zwischen dem 30.6.2021 und dem erhalten, lohnsteuerfrei und sozialversicherungsbeitragsfrei gestellt.

Mit dem (Ers­ten) Corona-Steu­er­hil­fe­ge­setz vom 19.6.2020 (BGBl. I 2020, S. 1385) wurde eine neue gesetz­li­che Rege­lung in § 3 Nr. 11a EStG auf­ge­nom­men, wonach vom Arbeit­ge­ber gewährte Bei­hil­fen und Unter­stüt­zun­gen in der Corona-Krise, die zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn an Arbeit­neh­mer gezahlt wer­den, bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steu­er­f­rei blei­ben. Die Rege­lung war zunächst für Son­der­zah­lun­gen inn­er­halb des Zei­traums vom 1.3.2020 bis 31.12.2020 anzu­wen­den. Mit dem Jahres­steu­er­ge­setz 2020 vom 21.12.2020 (BGBl. I 2020, S. 3096) wurde die Anwen­dung die­ser Steu­er­be­f­rei­ung auf bis 30.6.2021 aus­ge­zahlte Leis­tun­gen aus­ge­dehnt. 

Uner­heb­lich für die Steu­er­be­f­rei­ung ist, ob die Leis­tung des Arbeit­ge­bers als Sach­leis­tun­gen oder als Bar­leis­tun­gen erfolgt. Eine Ein­schrän­kung auf beson­dere Bran­chen, deren Beschäf­tigte ggf. durch die Corona-Krise beson­ders gefor­dert sind, ist nicht vor­ge­se­hen.

Exp­li­zit aus­ge­nom­men von die­ser Steu­er­be­f­rei­ung sind Zuschüsse zum Kurz­ar­bei­ter­geld und Zuschüsse, die der Arbeit­ge­ber als Aus­g­leich zum Kurz­ar­bei­ter­geld wegen Über­sch­rei­tens der Bei­trags­be­mes­sungs­g­renz leis­tet.

Hin­weis

Soweit Unter­stüt­zun­gen und Bei­hil­fen dem­nach steu­er­f­rei blei­ben, sind sie auch nicht sozial­ver­si­che­rungs­bei­tragspf­lich­tig.

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