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Steuerberatung

BMF will Share Deal-Nutzung einschränken

Die Finanzminister der Bundesländer fordern eine Verschärfung der grunderwerbsteuerlichen Regelungen, um die Nutzung von Share Deals einzudämmen. Das BMF erklärte seine Bereitschaft, einen entsprechenden Referentenentwurf zu erarbeiten.

Laut der Pres­se­mit­tei­lung des Hes­si­schen Finanz­mi­nis­te­ri­ums­vom 15.3.2019 möchte das BMF die Ini­tia­tive der Finanz­mi­nis­ter­kon­fe­renz gegen die Nut­zung von Share Deals zur Ver­mei­dung von Grun­d­er­werb­steuer voll­um­fäng­lich auf­g­rei­fen.

Die Finanz­mi­nis­ter der Län­der hat­ten sich am 29.11.2018 u. a. dar­auf geei­nigt, das ein neuer Ergän­zung­s­tat­be­stand ein­ge­führt wer­den soll, der paral­lel zu der der­zeit bereits bei grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­ten­den Rege­lung Grun­d­er­werb­steuer aus­ge­löst, wenn ein oder meh­rere neue Gesell­schaf­ter Anteile in Höhe von min­des­tens 90 % einer grund­be­sit­zen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft erwer­ben. Die bis­lang für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­tende 95 %-Schwelle soll ebenso auf 90 % her­ab­ge­setzt wer­den. Zudem sol­len die im GrEStG vor­ge­se­he­nen Fünf­jah­res­fris­ten auf zehn Jahre ver­län­gert wer­den (siehe dazu auch Share Deals im Visier der Län­der­fi­nanz­mi­nis­ter).

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