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Share-Deals im Visier der Länderfinanzminister

Die Länderfinanzminister haben sich am 29.11.2018 auf Gesetzesvorschläge geeinigt, mit denen sie die Umgehung von Grunderwerbsteuer durch Share Deals verhindern wollen.

Kon­k­ret soll ein neuer Ergän­zung­s­tat­be­stand ein­ge­führt wer­den, wonach paral­lel zu der der­zeit bereits bei grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­ten­den Rege­lung Grun­d­er­werb­steuer dann aus­ge­löst wird, wenn ein oder meh­rere neue Gesell­schaf­ter Anteile in Höhe von min­des­tens 90 % einer grund­be­sit­zen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft erwer­ben.

Share-Deals im Visier der Länderfinanzminister © Thinkstock

Die bis­lang für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­tende 95 %-Schwelle soll dabei auch auf 90 % her­ab­ge­setzt wer­den. Zudem sol­len offen­bar die im Grun­d­er­werb­steu­er­ge­setz vor­ge­se­he­nen Fünf­jah­res­fris­ten auf zehn Jahre ver­län­gert wer­den.

Hin­weis

Die Län­der­fi­nanz­mi­nis­ter haben das BMF auf­ge­for­dert, zügig einen ent­sp­re­chen­den Refe­ren­ten­ent­wurf vor­zu­le­gen. Ab wann ggf. die ver­schärf­ten Rege­lun­gen in Kraft tre­ten wür­den, ist der­zeit noch nicht klar.



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