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Sachbezugswert für arbeitstägliche Zuschüsse zu Mahlzeiten

Gewährt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern arbeitstägliche Zuschüsse zu Mahlzeiten, werden diese nicht mit dem Barwert sondern mit dem Sachbezugswert der Lohnsteuer unterworfen. Die Finanzverwaltung erläutert, welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen.

Mit Sch­rei­ben vom 18.1.2019 führt das BMF aus, wel­che Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sein müs­sen, damit arbeits­täg­li­che Zuschüsse zu Mahl­zei­ten an Arbeit­neh­mer (z. B. in Form von Essens­mar­ken) nicht in Höhe des Zuschus­ses, son­dern mit dem Sach­be­zugs­wert der Mahl­zeit als Arbeits­lohn zu berück­sich­ti­gen sind. Die Vor­ga­ben gel­ten für Zuschüsse, auf die der Arbeit­neh­mer einen arbeits­ver­trag­li­chen oder einen auf­grund einer ande­ren arbeits­recht­li­chen Rechts­grund­lage ver­ein­bar­ten Anspruch hat.

Der Arbeit­ge­ber hat das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen nach­zu­wei­sen und die Nach­weise auf­zu­be­wah­ren.

Bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen ist der Ansatz der Sach­be­zugs­werte der Mahl­zei­ten auch bei Home Office-Mit­ar­bei­tern oder Teil­zeit­kräf­ten mög­lich. Erwirbt der Arbeit­neh­mer am sel­ben Tag wei­tere Mahl­zei­ten für andere Tage auf Vor­rat, sind hier­für gewährte Zuschüsse nicht mit dem Sach­be­zugs­wert, son­dern in Höhe des Zuschus­ses als Bar­lohn zu erfas­sen.

Hin­weis

Das Sch­rei­ben ist in allen offe­nen Fäl­len anzu­set­zen und ersetzt das BMF-Sch­rei­ben vom 24.2.2016 (BStBl. I 2016, S. 238), des­sen Inhalt in das aktu­elle Sch­rei­ben ein­ge­gan­gen ist.

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