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Steuerberatung

Meldepflichten nach DAC6 beachten!

Ab Juli 2020 sind er­ste Mel­dun­gen dem Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern zu über­mit­teln. Was aber un­ter die Mel­de­pflich­ten kon­kret fällt, lässt sich oft nur im Ein­zel­fall be­stim­men, so ei­nes der Er­kennt­nisse un­se­res Webi­nars vom 30.1.2020.

Die Mel­de­pflicht für grenzüber­schrei­tende Steu­er­ge­stal­tun­gen greift be­reits rück­wir­kend ab 25. Juni 2018 (Nach­mel­de­zeit­raum). Er­ste Mel­dun­gen sind ab Juli 2020 an das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern zu über­mit­teln. Die Mel­de­pflicht ba­siert auf den Vor­ga­ben der ent­spre­chen­den EU-Richt­li­nie, der „Di­rec­tive on Ad­mi­nis­tra­tive Coope­ra­tion 6“, kurz DAC6. Zur Mel­dung ver­pflich­tet sich grundsätz­lich In­ter­mediäre, wie z. B. Steu­er­be­ra­ter, Rechts­anwälte oder Wirt­schaftsprüfer. Un­ter­lie­gen sie ei­ner ge­setz­li­chen Ver­schwie­gen­heits­pflicht und wer­den sie von die­ser nicht ent­bun­den, sind per­so­nen­be­zo­gene An­ga­ben vom Man­dan­ten (sog. Nut­zer) selbst zu über­mit­teln. Ebenso ist der Nut­zer zur Mel­dung ver­pflich­tet, wenn bei ei­ner Ge­stal­tung keine In­ter­mediäre hin­zu­ge­zo­gen wer­den.

In un­se­rem am 30.1.2020 an­ge­bo­te­nen Webi­nar „Mel­de­pflicht bei grenzüber­schrei­ten­den Steu­er­ge­stal­tun­gen“ in­for­mier­ten sich knapp 100 Man­dan­ten und In­ter­es­sen­ten über die neuen Vor­ga­ben. Die Re­fe­ren­ten, Dr. Pia Ol­ligs und Dr. Da­niel Zöller, mach­ten pra­xis­nah und an­schau­lich deut­lich, in wel­chen Fällen grundsätz­lich von ei­ner Mel­de­pflicht aus­zu­ge­hen ist, so­wie in wel­chen Fällen eine sol­che Ver­pflich­tung möglich er­scheint und im Ein­zel­fall kon­kret geprüft wer­den sollte.

Hinweis

Bei Fra­gen zu den Mel­de­pflich­ten nach DAC6 so­wie zur tech­ni­schen Um­set­zung ste­hen Ih­nen die Re­fe­ren­ten und Ihre An­sprech­part­ner bei Eb­ner Stolz gerne zur Verfügung.

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