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Wirtschaftsprüfung

Kassengesetz: Fristverlängerung bei der Umstellung von Registrierkassen

Die Finanzverwaltung billigt eine Übergangsregelung bis 30.9.2020 zu.

Die Neu­re­ge­lung im Gesetz zum Schutz vor Mani­pu­la­tio­nen an digi­ta­len Grund­auf­zeich­nun­gen (Kas­sen­ge­setz) dient dem Zweck, Kas­sen­bu­chun­gen zu sichern und damit eine ver­läss­li­che Grund­lage für eine gleich­mä­ß­ige Besteue­rung zu schaf­fen. Sie betrifft alle Betriebe, die ihre Bar­geld­ein­nah­men mit­tels einer elek­tro­ni­schen Regi­s­trier­kasse auf­zeich­nen. Danach müs­sen grund­sätz­lich alle Regi­s­trier­kas­sen ab 1.1.2020 durch eine zer­ti­fi­zierte tech­ni­sche Sicher­heit­s­ein­rich­tung geschützt wer­den. Aller­dings sind diese tech­ni­schen Sicher­heit­s­ein­rich­tun­gen vor­aus­sicht­lich bis zum Beginn des neuen Jah­res noch nicht flächen­de­ckend am Markt ver­füg­bar. Des­halb hat­ten u. a. die Spit­zen­ver­bände der deut­schen Wirt­schaft eine Ver­län­ge­rung der Über­gangs­frist gefor­dert.

Mit einem Beschluss auf Bund-Län­der-Ebene hat sich die Finanz­ver­wal­tung auf eine zeit­lich befris­tete Nicht­be­an­stan­dungs­re­ge­lung bis 30.9.2020 ver­stän­digt.

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