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Wirtschaftsprüfung

IASB-Entwurf für Änderungen an IFRS 3 „Unternehmenszusammenschlüsse“

Die Verweise im IFRS 3 sind bislang noch nicht auf das neue Rahmenkonzept aus 2018 angepasst worden. Dies will das IASB nun ändern.

Am 30.5.2019 hat das IASB ED/2019/3 „Ver­weis auf das Rah­men­kon­zept” ver­öf­f­ent­licht. Das neue Rah­men­kon­zept hatte das IASB im März 2018 ver­öf­f­ent­licht und das alte aus 1989 abge­löst. Damit wur­den auch die Ver­weise der ver­schie­de­nen Stan­dards auf die­ses neue Rah­men­kon­zept ange­passt. Da sich die Defini­tion von Ver­mö­gens­wer­ten und Schul­den im neuen Rah­men­kon­zept erwei­tert hat, wur­den die Ver­weise in IFRS 3 nicht ange­passt. Dadurch sollte ver­hin­dert wer­den, dass im Rah­men eines Unter­neh­men­s­er­werbs bei der Erst­bi­lan­zie­rung mehr Ver­mö­gens­werte und Schul­den ange­setzt wer­den als bis­her, die dann bei der Fol­ge­bi­lan­zie­rung wie­der aus­ge­bucht wer­den müs­sen und zu einem unge­woll­ten Ertrag oder Auf­wand füh­ren.

Mit dem Ände­rungs­ent­wurf sol­len die Ver­weise im IFRS 3 nun auf das neue Rah­men­werk ange­passt wer­den. Gleich­zei­tig sol­len aber auch für Rück­stel­lun­gen, Even­tual­for­de­run­gen und Even­tual­ver­bind­lich­kei­ten (IAS 37) sowie Abga­ben (IFRIC 21) die Ver­weise auf das Rah­men­kon­zept durch sol­che auf IAS 37 und IFRIC 21 ersetzt wer­den. Dane­ben soll IFRS 3 um eine aus­drück­li­che Aus­sage, dass Even­tual­for­de­run­gen nicht ange­setzt wer­den dür­fen, ergänzt wer­den.

Hin­weis

Das IASB erbit­tet Stel­lung­nah­men zu dem Ent­wurf bis zum 27.9.2019.

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