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Wirtschaftsprüfung

Planmäßige Abschreibung des Goodwills

Der DRSC befasst sich mit der Frage, ob hinsichtlich des Ausweises von Goodwill ein Übergang vom Impairment-only Approach zu einer planmäßigen Abschreibung möglich ist.

Der IASB hat im März 2020 das Dis­kus­si­ons­pa­pier zum For­schung­s­pro­jekt Good­will und Impair­ment ver­öf­f­ent­licht. Der DRSC hatte sich ange­bo­ten, eine mög­li­che plan­mä­ß­ige Absch­rei­bung des Good­wills zu unter­su­chen.

In sei­ner 90. Sit­zung am 28.9.2020 hat der DRSC einen mög­li­chen Über­gang vom Impair­ment-only Approach zu einer plan­mä­ß­i­gen Absch­rei­bung dis­ku­tiert. Der Über­gang auf eine plan­mä­ß­ige Absch­rei­bung stellt nach über 15 Jah­ren der Anwen­dung des Impair­ment-only Approa­ches und der nur gerin­gen Wert­min­de­run­gen („too little and too late“) eine nahezu unüber­wind­li­che Her­aus­for­de­rung dar, da die Good­wills wegen der nega­ti­ven Aus­wir­kung weder über die Gewinn- und Ver­lu­st­rech­nung noch erfolgs­neu­tral über das Eigen­ka­pi­tal aus­ge­bucht wer­den kön­nen.

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