de en
Nexia Ebner Stolz

Steuerberatung

Geldwerter Vorteil bei Elektrofahrzeugen - Erhöhung des Bruttolistenpreises

Mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz hat der Gesetzgeber die steuerliche Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung bei Nutzung eines reinen Elektrofahrzeugs nochmals erweitert.

Bereits bis­lang war gere­gelt, dass bei der Ermitt­lung des Werts der pri­va­ten Nut­zung eines Dienst­wa­gens, der keine CO2-Emis­sio­nen je gefah­re­nem Kilo­me­ter hat und nach dem 31.12.2018 und vor dem 1.1.2031 ange­schafft wird, nach der 1 %-Rege­lung nur ein Vier­tel des Brut­to­lis­ten­p­rei­ses anzu­set­zen ist. Hier­un­ter fal­len reine Elek­tro­fahr­zeuge und Brenn­stoff­zel­len­fahr­zeuge. Wird der Wert der pri­va­ten Nut­zung nach der Fahr­ten­buch­re­ge­lung ermit­telt, ist nur ein Vier­tel der Anschaf­fungs­kos­ten oder ver­g­leich­ba­rer Auf­wen­dun­gen bei den maß­geb­li­chen Gesamt­kos­ten des Fahr­zeugs anzu­set­zen.

Rück­wir­kend seit 1.1.2020 gilt diese ver­min­derte Bemes­sungs­grund­lage nun für Elek­tro­fahr­zeuge mit einem Brut­to­lis­ten­preis von maxi­mal 60.000 Euro und nicht mehr wie bis­lang nur bei einem Brut­to­lis­ten­preis von maxi­mal 40.000 Euro.

Hin­weis

Arbeit­neh­mer, die einen ent­sp­re­chen­den Dienst­wa­gen fah­ren, kön­nen vor Jah­re­s­ende im Per­so­nal­büro erfra­gen, ob die Berech­nung des geld­wer­ten Vor­teils auf­grund des neuen Höchst­be­trags ggf. zu kor­ri­gie­ren ist.

nach oben