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Steuerberatung

Kosten für einen Eventmanager bei Betriebsveranstaltungen

Bei der Wertermittlung der Sachzuwendungen an Arbeitnehmer anlässlich einer betrieblichen Veranstaltung durch Schätzung sind nur die Kosten einzubeziehen, die geeignet sind, bei den Arbeitnehmern einen geldwerten Vorteil auszulösen. Aufwendungen für einen Eventmanager fallen nicht hierunter.

Zu die­sem Ergeb­nis kam der BFH mit Urteil vom 13.5.2020 (Az. VI R 13/18), wenn die Höhe des dem Arbeit­neh­mer zuge­f­los­se­nen Sach­be­zugs i. S. d. § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG schätz­weise anhand der Kos­ten des Arbeit­ge­bers ermit­telt wird. Damit werde beim Arbeit­neh­mer kein geld­wer­ter Vor­teil begrün­det, der über die kos­ten­lose Teil­nahme an der Ver­an­stal­tung hin­aus­geht. Die Kos­ten für die Eventa­gen­tur seien somit bei Ermitt­lung der pau­scha­len Lohn­steuer nach § 40 Abs. 1 EStG nicht zu berück­sich­ti­gen.

Erfolgt die Pau­scha­lie­rung der Ein­kom­men­steuer bei Sach­zu­wen­dun­gen hin­ge­gen gemäß § 37b EStG seien gemäß § 37b Abs. 1 Satz 2 EStG alle Auf­wen­dun­gen zu erfas­sen, die der Zuwen­dung direkt zuor­den­bar sind, unge­ach­tet des­sen, ob der Zuwen­dungs­emp­fän­ger einen Vor­teil dar­aus zie­hen kann. Im Streit­fall wur­den die Zuwen­dun­gen an Kun­den, die an den Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men haben, nach § 37b Abs. 1 EStG pau­schal ver­steu­ert. Inso­weit sind laut BFH die Kos­ten für den Event­ma­na­ger ein­zu­be­zie­hen.

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