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Frankreich: Senkung des Körperschaftsteuersatzes

Durch das Haushaltsgesetz für 2018 wird der Körperschaftsteuersatz ab 2018 für einen Gewinn bis zu 500.000 Euro auf 28 % festgelegt.

Ein dar­über hin­aus­ge­hen­der Gewinn unter­liegt einem Steu­er­satz von 33,33 %. Die­ser Steu­er­satz sinkt für das Wirt­schafts­jahr auf 31 %. In 2020 beträgt der Kör­per­schaft­steu­er­satz ein­heit­lich 28 % und sinkt aber­mals in 2021 auf 26,5 % bzw. für Wirt­schafts­jahre ab 2022 auf 25 %.

Hin­weis

Klein­un­ter­neh­men unter­lie­gen unve­r­än­dert einem redu­zier­ten Kör­per­schaft­steu­er­satz von 15 %.

Zudem ent­fällt ab dem 1.1.2018 die Aus­schüt­tung­steuer in Höhe von 3 % der Aus­schüt­tun­gen durch fran­zö­si­sche Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten. Diese Steuer wurde am 17.5.2017 durch den EuGH als teil­weise EU-rechts­wid­rig und am 6.10.2017 durch das fran­zö­si­sche Ver­fas­sungs­ge­richt als ins­ge­s­amt ver­fas­sungs­wid­rig ein­ge­stuft (Quelle: IStR-Län­der­be­richt 1/2018, S. 2).



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