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Steuerberatung

Entwurf der Steueroasenabwehrverordnung

Das BMF veröff­ent­lichte am 25.10.2021 den Ent­wurf ei­ner Ver­ord­nung zur An­wen­dung des Ge­set­zes zur Ab­wehr von Steu­er­ver­mei­dung und un­fai­rem Steu­er­wett­be­werb (Steu­er­oa­sen­ab­wehr­ver­ord­nung). Darin wer­den die nicht ko­ope­ra­ti­ven Steu­er­ho­heits­ge­biete auf­geführt.

Mit dem Steu­er­oa­sen­ab­wehr­ge­setz wird u. a. ein Be­triebs­aus­ga­ben­ab­zugs­ver­bot, eine Ver­schärfung der Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung und Quel­len­steu­ermaßnah­men ge­re­gelt, die bei Ge­schäfts­be­zie­hun­gen oder Be­tei­li­gungs­verhält­nis­sen in oder mit Be­zug zu nicht ko­ope­ra­ti­ven Steu­er­ho­heits­ge­bie­ten grundsätz­lich ab 01.01.2022 grei­fen. Diese nicht ko­ope­ra­ti­ven Steu­er­ho­heits­ge­biete sind durch Rechts­ver­ord­nung zu be­nen­nen. Das BMF legte dazu einen Ver­ord­nungs­ent­wurf vor, in dem fol­gende Ge­biete auf­geführt sind: Ame­ri­ka­ni­sch-Sa­moa, Fid­schi, Guam, Pa­lau, Pa­nama, Sa­moa, Tri­ni­dad und To­bago, Ame­ri­ka­ni­sche Jung­fern­in­seln, Va­nuatu.

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