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Steuerberatung

Steuerliche Förderung energetischer Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden

Für nach dem 31.12.2019 begonnenen und vor dem 1.1.2030 abgeschlossenen energetischen Maßnahmen an zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden kann eine Steuerermäßigung nach § 35c EStG in Anspruch genommen werden. Das BMF geht auf Details in einem Anwendungsschreiben ein.

Das BMF erläu­tert in sei­nem Sch­rei­ben vom 14.1.2021 u. a., wel­che Objekte begüns­tigt sind, wer anspruchs­be­rech­tigte Per­son ist, wann eine Nut­zung zu eige­nen Wohn­zwe­cken vor­liegt und was för­der­fähige Auf­wen­dun­gen sind.

Sind die Vor­aus­set­zun­gen des § 35c EStG erfüllt, kön­nen im Kalen­der­jahr des Abschlus­ses der ener­ge­ti­schen Maß­nahme und im Fol­ge­jahr jeweils 7 % der Auf­wen­dun­gen, höchs­tens je 14.000 Uhr und im über­nächs­ten Kalen­der­jahr 6 % der Auf­wen­dun­gen, höchs­tens 12.000 Euro, von der tarif­li­chen Ein­kom­men­steuer abge­zo­gen wer­den. Das BMF führt dazu aus, dass die För­de­rung per­so­nen- und objekt­be­zo­gen ist und somit von jeder steu­erpf­lich­ti­gen Per­son für jedes begüns­tigte Objekt nur ein­mal in Anspruch genom­men wer­den kann. Dabei ist die zeit­g­lei­che steu­er­li­che För­de­rung meh­re­rer Objekte mög­lich, wobei für jedes Objekt ein eige­ner Höchst­be­trag der Steuer­er­mä­ß­i­gung zur Ver­fü­gung steht.

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