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Implementierung aufsichtsrechtlicher Aspekte

Das regulatorische Umfeld für Institute stellt laufend neue Herausforderungen. Die zunehmende Regelungsdichte und -dynamik machen die aufsichtsrechtlichen Normen immer komplexer. Die Vielzahl der Schreiben und Leitfäden der Aufsicht binden mehr und mehr das Verwaltungshandeln und lassen immer weniger Ausnahmen zu. Normverletzungen finden eine geringere Toleranz und müssen vermieden werden.

Neue Sach­ver­halte und Rah­men­be­din­gun­gen sind daher früh­zei­tig auf unter­neh­mens­in­di­vi­du­elle Anpas­sungs­be­darfe zu ana­ly­sie­ren und Umset­zungs­st­ra­te­gien zu ent­wi­ckeln. Wir unter­stüt­zen Sie, zum Bei­spiel bei der

  • Umset­zung der CRR und des novel­lier­ten KWG
  • Vor­be­rei­ten der MiFID II-Fähig­keit
  • Orga­ni­sa­tion der Com­p­li­ance-Struk­tu­ren nach MaComp
  • Umset­zung der Novel­lie­run­gen des Geld­wä­sche­ge­set­zes

Seit Anfang 2014 gilt ein neuer Regu­lie­rungs­rah­men im Ban­ken­auf­sichts­recht. Die Capi­tal Requi­re­ments Regu­la­tion (CRR) und sie kon­k­re­ti­sie­rende tech­ni­sche Stan­dards sind als EU-Ver­ord­nun­gen unmit­tel­bar anwend­bar, das Kre­dit­we­sen­ge­setz (KWG) ent­hält ergän­zende Rege­lun­gen. Die geän­der­ten Auf­sicht­s­an­for­de­run­gen wer­den seit­her durch eine Viel­zahl nur suk­zes­siv ver­öf­f­ent­lich­ter tech­ni­scher Stan­dards stän­dig wei­ter kon­k­re­ti­siert. Gerne unter­stüt­zen wir Sie bei der Umset­zung und Aus­ge­stal­tung der neuen Anfor­de­run­gen.

Mitte 2014 wurde die neue EU-Richt­li­nie MiFID (Mar­kets Finan­cial Instru­ments Direc­tive) zur wei­te­ren Har­mo­ni­sie­rung des euro­päi­schen Finanz­mark­tes ver­öf­f­ent­licht. Die Anwen­dung von MiFID II wird nun um 1 Jahr ver­scho­ben und ist ab Anfang 2018 anzu­wen­den. Die wesent­li­chen Neue­run­gen des Reform­pa­kets kön­nen in zwei The­men­ge­biete ein­ge­teilt wer­den. Zum einen soll der Anle­ger­schutz wei­ter gestärkt wer­den. Zum ande­ren wird der Wert­pa­pier­han­del refor­miert. Die Rege­lun­gen wer­den durch sog. Level 2-Maß­nah­men der ESMA ergänzt und kon­k­re­ti­siert. Dazu hat die ESMA Ende 2014 ein umfang­rei­ches Kon­sul­ta­ti­ons­pa­pier ver­öf­f­ent­licht. Die Neue­run­gen füh­ren zu umfas­sen­dem Anpas­sungs­be­darf bei den Wert­pa­pier­di­enst­leis­tungs­un­ter­neh­men. Zum einen sind die beste­hen­den Stra­te­gien im Wert­pa­pier­di­enst­leis­tungs­ge­schäft zu hin­ter­fra­gen, zum ande­ren müs­sen Auf­bau- und Ablauf­or­ga­ni­sa­tion an die Neue­run­gen ange­passt wer­den. Dabei kann in fast allen Berei­chen der Wert­sc­höp­fungs­kette eines Wert­pa­pier­di­enst­leis­ters Hand­lungs­be­darf beste­hen. Haben Sie schon eine Imp­le­men­tie­rungs­pla­nung ers­tellt und den Pro­zess ange­sto­ßen? Wir ste­hen für Sie bereit.

Die Präv­en­ti­ons­maß­nah­men zur Geld­wä­sche und Ter­r­o­ris­mus­fi­nan­zie­rung sind wesent­li­cher Bestand­teil des Risi­ko­ma­na­ge­ments der Insti­tute. Die regu­la­to­ri­schen Vor­ga­ben wur­den jüngst mehr­fach novel­liert, jüngst durch Min­de­st­an­for­de­run­gen kon­k­re­ti­siert und stel­len alle Insti­tute vor umfang­rei­che fach­li­che und kon­zep­tio­nelle Anfor­de­run­gen. Mit den Neue­run­gen ist unver­meid­lich auch eine ges­tei­gerte admi­ni­s­t­ra­tive und per­so­nelle Belas­tung der zustän­di­gen zen­tra­len Stelle ver­bun­den. Wir kön­nen Ihnen hel­fen, die für Ihr Haus rele­van­ten Rege­lun­gen umzu­set­zen.