de en
Nexia Ebner Stolz

Steuerberatung

BMF zum Merkmal des zusätzlich gewährten Arbeitslohns

Im Vorgriff auf eine geplante Gesetzesänderung definiert nun das BMF das Merkmal des zusätzlich gewährten Arbeitslohns neu.

Im Ebner Stolz News­let­ter vom 5.2.2020 haben wir bereits auf die im Refe­ren­ten­ent­wurf eines Grund­ren­ten­ge­set­zes ent­hal­tene geplante Neu­fas­sung des § 8 Abs. 4 EStG-E hin­ge­wie­sen. Dadurch soll ent­ge­gen dem wei­ten Rechts­ver­ständ­nis des BFH das Merk­mal des zusätz­lich gewähr­ten Arbeits­lohns ein­schrän­k­end gere­gelt wer­den.

Im Vor­griff auf eine sol­che gesetz­li­che Neu­re­ge­lung geht das BMF laut Sch­rei­ben vom 5.2.2020 nun von einer zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn gewähr­ten Leis­tung aus, wenn

  • die Leis­tung nicht auf den Lohn­an­spruch ange­rech­net,
  • der Lohn­an­spruch nicht zuguns­ten der Leis­tung her­ab­ge­setzt,
  • die ver­wen­dungs- oder zweck­ge­bun­dene Leis­tung nicht ans­telle einer Erhöh­ung des Arbeits­lohns gewährt und
  • bei Weg­fall der Leis­tung der Arbeits­lohn nicht erhöht wird.

Hin­weis

Die Finanz­ver­wal­tung wen­det diese Rege­lung in allen offe­nen Fäl­len an.

nach oben