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Zinssatz für handelsbilanzielle Pensionsrückstellungen - keine Änderung in Sicht

Die Niedrigzinsphase führt nach den geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften zu einer deutlichen Erhöhung der Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2015 und somit zu erheblichen bilanziellen Belastungen bei den betroffenen Unternehmen. Eine zunächst avisierte gesetzliche Änderung scheint nun eher unwahrscheinlich geworden zu sein.

In einer Pres­se­mit­tei­lung vom 27.11.2015 hat der finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Frak­tion einen „Sch­nell­schuss“ in Form einer gesetz­li­chen Modi­fi­ka­tion abge­lehnt und eine sorg­fäl­tige Abwä­gung aller rele­van­ten Aspekte gefor­dert. Damit dürfte die zwi­schen­zeit­lich dis­ku­tierte Aus­wei­tung des Berech­nungs­zei­traums für den Dis­kon­tie­rungs­zins­satz von sie­ben auf 12 Jahre noch für das Jahr 2015 wohl nicht mehr zu erwar­ten sein.

Hin­weis

Auch wenn eine Ände­rung der Bewer­tungs­vor­schrif­ten bereits für das Jahr 2015 immer unwahr­schein­li­cher erscheint, dürfte die letzte Gewiss­heit auf­grund der nach wie vor mas­si­ven For­de­run­gen von Unter­neh­men und Ver­bän­den an Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tags­frak­tio­nen noch aus­ste­hen. Um Zusatz­kos­ten zu ver­mei­den, emp­fiehlt es sich des­halb die Erstel­lung der Pen­si­ons­gu­t­ach­ten für 2015, in Rück­spra­che mit dem Ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­ker, auf den spä­test mög­li­chen Zeit­punkt zu ver­ein­ba­ren.

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