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Strafbefreiende Selbstanzeige

Die Finanzminister von Bund und Länder einigten sich am 9.5.2014 auf Änderungen bei der strafbefreienden Selbstanzeige. Damit dürfte die Zukunft der Selbstanzeige gesichert sein. Die Rückkehr in die Steuerehrlichkeit wird aber ab 1.1.2015 deutlich beschwerlicher und teurer.

Die Finanz­mi­nis­ter von Bund und Län­der einig­ten sich am 9.5.2014 auf fol­gende Punkte:

  • Der Straf­zu­schlag von der­zeit 5 % ab einem hin­ter­zo­ge­nen Steu­er­be­trag von 50.000 Euro soll ange­ho­ben wer­den auf: 10 % ab 25.000 Euro, 15 % ab 100.000 Euro und 20 % ab 1 Mio. Euro.
  • Der Nach­er­klär­ungs­zei­traum soll von der­zeit fünf auf zehn Jahre ver­län­gert wer­den.
  • Ebenso soll sich die Straf­ver­fol­gungs­ver­jäh­rung für Fälle der ein­fa­chen Steu­er­hin­ter­zie­hung von fünf auf zehn Jahre ver­län­gern.
  • Die Zah­lung der Hin­ter­zie­hungs­steu­ern von 6 % soll als wei­tere Vor­aus­set­zung der straf­be­f­rei­en­den Selb­st­an­zeige auf­ge­nom­men wer­den.

Die Ände­run­gen könn­ten bereits ab 1.1.2015 anzu­wen­den sein.

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