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Internationales Abkommen über den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen unterzeichnet

Im Rahmen der Berlin Tax Conference unterzeichneten am 29.10.2014 50 Staaten eine multilaterale Vereinbarung zum automatischen steuerlichen Informationsaustausch. Damit dürfte das Bankgeheimnis bald ad acta zu legen sein.

Die Ver­ein­ba­rung sieht vor, dass Finan­z­in­sti­tute zum 31.12.2015 den Alt­be­stand ihrer Kon­ten erfas­sen und ab 1.1.2016 bei Neu­kun­den die steu­er­li­che Ansäs­sig­keit fest­s­tel­len müs­sen. Der erste auto­ma­ti­sche Infor­ma­ti­ons­aus­tausch von Daten soll im Sep­tem­ber 2017 erfol­gen. Die aus­zu­tau­schen­den Infor­ma­tio­nen umfas­sen dabei u. a. Kon­to­sal­den, die wirt­schaft­lich Berech­tig­ten sowie Zin­sen, Divi­den­den und Ver­äu­ße­rungs­ge­winne aus Finanz­wer­ten.
Die teil­neh­men­den Staa­ten verpf­lich­ten sich mit der Ver­ein­ba­rung, die nöt­i­gen natio­na­len Gesetze zu ver­ab­schie­den und den von der OECD ent­wi­ckel­ten Stan­dard zum auto­ma­ti­schen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch umzu­set­zen.

Hin­weis

Zu den Unter­zeich­nern der Ver­ein­ba­rung zäh­len neben den EU-Staa­ten auch Staa­ten aus Süda­me­rika, die Cay­man Islands, die Bri­tish Vir­gin Islands  und Liech­ten­stein. Die Schweiz will ein Jahr spä­ter nach­fol­gen. Nicht betei­ligt haben sich die USA, die mit ihren soge­nann­ten Fatca-Abkom­men bila­te­rale Rege­lun­gen mit ein­zel­nen Staa­ten getrof­fen haben.

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