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Frauenquote im Aufsichtsrat

Zum 1.5.2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Das Gesetz hat insbesondere Auswirkungen auf Aufsichtsräte von Unternehmen, die börsennotiert sind und der paritätischen Mitbestimmung unterliegen.

Unter­neh­men, die ent­we­der bör­sen­no­tiert oder mit­be­stimmt sind, müs­sen Ziel­grö­ßen zur Erhöh­ung des Frau­en­an­teils in Auf­sichts­rä­ten, Vor­stän­den und obers­ten Mana­ge­ment-Ebe­nen fest­le­gen und dar­über öff­ent­lich berich­ten. Dies gilt für Akti­en­ge­sell­schaf­ten, Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten auf Aktien und für GmbHs, ein­ge­tra­gene Genos­sen­schaf­ten und Ver­si­che­rungs­ve­r­eine auf Gegen­sei­tig­keit mit i.d.R. mehr als 500 Arbeit­neh­mern.

Die Quote ist ab dem 1.1.2016 suk­zes­sive für die dann neu zu beset­zen­den Auf­sichts­rats­pos­ten zu beach­ten. Bei Nicht­er­fül­lung ist die quo­ten­wid­rige Wahl nich­tig.

Hin­weis

Der Wort­laut des am 30.4.2015 ver­kün­de­ten Geset­zes steht als Lese­ver­sion auf www.bgbl.de zur Ver­fü­gung.

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