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BMF: Diskussionsentwurf für eine Neufassung der Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung

Mit der Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV) stellte die Finanzverwaltung Anforderungen zu Art, Inhalt und Umfang einer Verrechnungspreisdokumentation zusammen. Diese Verordnung soll nun neu gefasst werden und an die erweiterten gesetzlichen Vorgaben angepasst werden.

Das BMF hat dazu am 21.2.2017 den Dis­kus­si­ons­ent­wurf für eine Neu­fas­sung der Gewinn­ab­g­ren­zungs­auf­zeich­nungs­ver­ord­nung (GAufzV) ver­öf­f­ent­licht. Dadurch sol­len die Vor­ga­ben zu Art, Inhalt und Umfang einer Ver­rech­nung­s­p­reis­do­ku­men­ta­tion insb. um Vor­ga­ben zur lan­des­spe­zi­fi­schen, unter­neh­mens­be­zo­ge­nen Doku­men­ta­tion (Local File) und zur Stamm­do­ku­men­ta­tion (Mas­ter File) ergänzt wer­den. In einer Anlage wird dazu der Umfang des Mas­ter File kon­k­re­ti­siert.

Um in Kraft tre­ten zu kön­nen, bedarf die Ver­ord­nung nach ihrer Fina­li­sie­rung durch das BMF der Zustim­mung des Bun­des­rats.

Hin­weis

Die Erwei­te­rung der Ver­rech­nung­s­p­reis­do­ku­men­ta­tion um Local Files und einen Mas­ter File ist für Unter­neh­men mit einem Umsatz von min­des­tens 100 Mio. Euro für nach dem 31.12.2016 begin­nende Wirt­schafts­jahre verpf­lich­tend.



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