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Abziehbarkeit eines auf Geldzahlung gerichteten Untervermächtnisses

Der BFH be­fasste sich mit den Fra­gen, ob und in wel­chem Um­fang Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten ab­ge­zo­gen wer­den können, wenn das Nach­lass­vermögen aus begüns­tig­tem Be­triebs­vermögen im Sinne von § 13a ErbStG be­steht.

In bei­den Fällen ver­neint der BFH den er­for­der­li­chen wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang nach § 10 Abs. 6 Satz 4 ErbStG, der zu ei­ner nur quo­ta­len Berück­sich­ti­gung von Schul­den und Las­ten führt (Ur­teile vom 22.7.2015, Az. II R 21/13 und II R 12/14).

Im ers­ten Fall konnte der Wert ei­nes auf Zah­lung von Geld ge­rich­te­ten Un­ter­vermächt­nis­ses bei nach § 13a ErbStG begüns­tig­tem Er­werb ei­ner Be­tei­li­gung an ei­ner Per­so­nen­ge­sell­schaft in vol­ler Höhe als Nach­lass­ver­bind­lich­keit ab­ge­zo­gen wer­den. Im zwei­ten Fall wa­ren die Ver­pflich­tun­gen zur Zah­lung ei­nes gel­tend ge­mach­ten Pflicht­teils und des Zu­ge­winn­aus­gleichs an den über­le­ben­den Ehe­gat­ten des Erb­las­sers in vol­ler Höhe als Nach­lass­ver­bind­lich­keit bei Er­werb ei­nes nach § 13a ErbStG begüns­tig­ten An­teils an ei­ner Ka­pi­tal­ge­sell­schaft ab­zieh­bar.

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