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Steuerberatung

Verlängerte Reinvestitionsfrist bei Rücklage für Ersatzbeschaffung

Die Finanzverwaltung verlängert die Fristen für die Ersatzbeschaffung oder Reparatur bei Beschädigung nach R 6.6 EStR um jeweils ein Jahr, wenn diese ansonsten in einem nach dem 29.2.2020 und vor dem 1.1.2021 endenden Wirtschaftsjahr ablaufen würden.

Die Auf­de­ckung stil­ler Reser­ven kann durch Bil­dung einer Rücklage nach R 6.6 EStR ver­mie­den wer­den, wenn für ein infolge höhe­rer Gewalt oder zur Ver­mei­dung eines behörd­li­chen Ein­griffs aus dem Betriebs­ver­mö­gen aus­ge­schie­de­nes Wirt­schafts­gut inn­er­halb einer bestimm­ten Frist ein Ersatz­wirt­schafts­gut beschafft wird. Die Rein­ves­ti­ti­ons­frist beträgt je nach Art des Wirt­schafts­guts zwi­schen einem bis zu sechs Jah­ren.

Mit BMF-Sch­rei­ben vom 13.1.2021 wer­den die Fris­ten jeweils um ein Jahr ver­län­gert, wenn das Fris­tende andern­falls in einem nach dem 29.2.2020 und vor dem 1.1.2021 enden­den Wirt­schafts­jahr läge.

Hin­weis: Mit dem Zwei­ten Corona-Steu­er­hil­fe­ge­setz wur­den bereits in ent­sp­re­chen­der Weise die Rein­ves­ti­ti­ons­fris­ten für die 6b-Rücklage ver­län­gert. Die Inves­ti­ti­ons­frist nach § 7g Abs. 3 Satz 1 EStG endet gemäß einer mit dem JStG 2020 ein­ge­führ­ten, spe­zi­el­len Anwen­dungs­vor­schrift ebenso in ent­sp­re­chen­den Fäl­len erst in 2021.

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